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Teodoro Obiang Nguema Mbasogo

Teodoro Obiang Nguema Mbasogo

Teodoro Obiang Nguema Mbasogo (
- 5. Juni 1942 in Acoacán) ist seit 1979 Präsident von Äquatorialguinea. Äquatorialguinea

Frühe Jahre

Er wurde im Distrikt Mongomo in Río Muni, dem Festlandsterritorium der damaligen spanischen Kolonie, als drittes von zehn Kindern eines Zuwanderers aus Gabun geboren. Er gehört zu den Fang, die die Mehrheit im Land stellen. Nach dem Schulbesuch trat er 1963 in die Territorialgarde ein und wurde im selben Jahr nach Spanien auf die Militärakademie von Saragossa geschickt. Nach seiner Rückkehr 1965 diente er bei der Territorialgarde in Mikomeseng an der Grenze zu Kamerun. Zuletzt hatte er den Rang eines Leutnants.

Oberbefehlshaber

Nach der Unabhängigkeit des Landes von Spanien am 12. Oktober 1968 wurde sein Onkel Francisco Macías Nguema nach Ausschaltung aller Konkurrenten Alleinherrscher und Obiang Nguema 1969 Kommandeur der Truppen in der Region um die Hauptstadt Malabo sowie Gouverneur von Bioko. Im folgenden Jahr erhielt er von seinem Onkel das Verteidigungsministerium. Daneben erhielt er den Titel eines Generaldirektors für Versorgung und Planung. Seit 1975 war er Oberbefehlshaber der Armee.

Präsident

Am 3. August 1979 stürzte er seinen Onkel durch einen Putsch. Nach der Machtübernahme ließ er seinen Onkel exekutieren. Als er im Oktober 1979 offiziell zum Präsidenten ernannt wurde, versprach er eine Reform des Staates und Erleichterungen für die von seinem Onkel ausgebeutete Bevölkerung. Während dessen Regierungszeit war die Bevölkerung des Landes um etwa ein Drittel zurückgegangen. 1981 versöhnte er sich mit Spanien, mit dem sein Onkel gebrochen hatte, und erhielt Wirtschaftshilfe. Er löste das Land langsam aus den engen Beziehungen zur Sowjetunion und erlaubte der Kirche wieder tätig zu werden, nachdem sein Onkel Äquatorialguinea zum atheistischen Staat erklärt hatte. Nachdem er zunächst als Vorsitzender eines Militärrates amtiert hatte führte er 1982 eine neue Verfassung ein. Diese wurde am 15. August 1982 mit 95,38% der Stimmen angenommen und trat sieben Tage später in Kraft. Bereits im April hatte er Cristino Seriche Bioko zum Premierminister berufen. Mit der neuen Verfassung begann seine erste siebenjährige Amtszeit als "gewählter" Präsident. Die bisherige Einheitspartei PUNT war nach seiner Machtübernahme aufgelöst worden, die Wahl der 41 Abgeordneten des neuen Parlaments am 28. August 1983 fand ohne Parteien statt. 1987 gründete er eine neue Einheitspartei, die Partido Democrático de Guinea Ecuatorial (PDGE), die bei den Parlamentswahlen im Juli 1988 sämtliche Sitze errang. Er selbst wurde im Juni 1999 mit 99% wiedergewählt. Im Zuge der allgemeinen Demokratisierung in Afrika nach 1989 änderte auch Obiang Nguema zumindest oberflächlich seinen Kurs und ließ am 16. November 1991 eine neue Verfassung mit 94,3% der Stimmen in einem Referendum absegnen. Am 21. November 1993 fanden erstmals seit 1968 Wahlen mit mehreren Parteien statt, in denen seine PDGE 68 der 80 Sitze erhielt. Von ausländischen Beobachtern wurden diese Wahlen als wenig fair beschrieben. Nach Ablauf seiner zweiten siebenjährigen Amtszeit als Präsident wurde er am 25. Februar 1996 mit diesmal 97,85% der Stimmen erneut bestätigt. Die Opposition hatte diese Wahlen boykottiert. Die nächsten Parlamentswahlen am 7. März 1999 brachten seiner PDGE 75 der 80 Sitze. Die Präsidentschaftswahlen am 15. Dezember 2002 konnte er mir 97,1% der Stimmen wieder gewinnen. Die vier Oppositionskandidaten hatten sich wieder im Vorfeld zurückgezogen, Celestino Bonifacio Bacalé erhielt trotzdem 2,2%. Bei den nächsten Parlamentswahlen am 25. April 2004 trat seine PDGE als Teil einer Koalition an, die 98 der nunmehr 100 Sitze erhielt, die PDGE davon allein 68.

Umsturzversuch

Im März 2004 erklärte er, ein Komplott gegen seine Regierung sei aufgedeckt worden, an dem die Nachrichtendienste der USA, Großbritanniens und Spaniens beteiligt seien. 15 Personen wurden inhaftiert und kurz darauf wurde am Flughafen von Harare in Zimbabwe eine Gruppe von 70 Söldnern unter Führung von Simon Mann festgenommen. Für eine Verbindung dieser Söldner zu staatlichen Stellen gab es keine Belege. Allgemein pflegt Obiang Nguema gute Beziehungen zur westlichen Welt. Aufsehen erregte, dass Mark Thatcher später eine Beteiligung an diesem Putschversuch einräumte.

Beurteilung im Ausland

Obiang Nguema gilt im Vergleich zu seinem verstorbenen Onkel als relativ milder Herrscher, der es auch ohne dessen exzessive Gewaltanwendung versteht, seine Herrschaft zu sichern. Politische Morde sind selten geworden. Der Personenkult ist ebenfalls nicht so ausgeprägt wie bei seinem Onkel. Sein Regime wird regelmäßig mit Vorwürfen wegen Folter, Zensur und Korruption konfrontiert. Seit Äquatorialguinea zu den Erdölprozenten gehört kann die Elite des Landes wachsenden Wohlstand genießen. Das auch unter seiner Regierung arme Land wurde nach Nigeria und Angola zum drittwichtigsten Ölförderland Afrikas. Offizielle Vertreter des Landes werden gelegentlich mit Drogenhandel in Verbindung gebracht.

Nachfolgefrage

Seine gegenwärtige Amtszeit läuft noch bis Ende 2009. Es wird allgemein erwartet, dass er bis an sein Lebensende regieren wird, solange es keinen Putsch gibt. Es gibt jedoch Gerüchte, dass er in fortgeschrittenem Stadium an Prostatakrebs leidet. Für den Fall seines Ablebens gilt sein Sohn Teodorín Nguema Obiang als potenzieller Nachfolger. Offiziell ist dieser Minister für Forstwirtschaft, hält sich aber vorzugsweise im Ausland auf und hat wegen seines kostspieligen Lebenswandels einen eher schlechten Ruf.

Weblinks


- [http://guinee-equatoriale-lesite2lopo.ifrance.com/ge_bioobiang.htm Kurzbiografie mit Bildern] (französisch)
- [http://africanelections.tripod.com/gq.html Wahlergebnisse bei African Elections database] (englisch)
- [http://www.irinnews.org/report.asp?ReportID=31418&SelectRegion=West_Africa&SelectCountry=EQUATORIAL_GUINEA IRIN NEWS über seinen Wahlsieg 2002, 17. Dezember 2002] (englisch)
- [http://www.irinnews.org/report.asp?ReportID=49243&SelectRegion=West_Africa&SelectCountry=EQUATORIAL_GUINEA IRIN NEWS über die Prozesse nach dem Umsturzversuch 2004, 26. September 2005] (englisch) Obiang Nguema, Teodoro Obiang Nguema, Teodoro Obiang Nguema, Teodoro Obiang Nguema, Teodoro Obiang Nguema, Teodoro ja:テオドロ・オビアン・ヌゲマ

5. Juni

Der 5. Juni ist der 156. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 157. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 209 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 8498 v. Chr. - Nach einer Berechnung begann damals der Maya-Kalender.
- 719 - Bonifatius erhält in Rom von Papst Gregor II. den Missionsauftrag. Er reist in der Folgezeit durch Friesland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern und predigt.
- 754 - Bonifatius stirbt den Märtyrertod an der friesischen Nordseeküste bei Dokkum.
- 774 - Nach erfolgreichem Feldzug gegen Desiderius ernennt sich Karl der Große zum "rex Francorum et Langobadorum" (dt.: König der Franken und Langobarden).
- 1288 - Schlacht von Worringen, veränderte das Machtgefüge im gesamten Nordwesten Mitteleuropas
- 1305 - Bertrand de Got wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens V. an.
- 1654 - Christina I. verzichtet auf den schwedischen Thron und konvertiert heimlich zum Katholizismus.
- 1783 - Die Brüder Montgolfier führen ihren Heißluftballon erstmals öffentlich vor.
- 1837 - Houston wird die provisorische Hauptstadt von Texas, verliert 2 Jahre später aber diesen Status.
- 1849 - Dänemark wird eine konstitutionelle Monarchie und erhält eine Verfassung.
- 1900 - Im Burenkrieg nehmen die Briten Pretoria ein.
- 1942 - Schlacht um Midway zwischen Japan und USA
- 1944 - Zur Vorbereitung der Invasion werfen 1000 britische Bomber 5000 Tonnen Bomben auf deutsche Stellungen in der Normandie.
- 1945 - Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
- 1947 - US-Außenminister Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 1953 - Der dänische König Frederik IX. setzt eine Verfassungsreform in Kraft.
- 1966 - Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
- 1967 - Beginn des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 1968 - Ermordung von Robert Kennedy
- 1972 - Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 1977 - Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 1981 - Erste Fälle der Imunschwächekrankheit AIDS entdeckt.
- 1984 – Im Konflikt zwischen Sikhs und der indischen Zentralregierung um Pandschab gibt Indira Gandhi den Befehl zur Erstürmung des Goldenen Tempels.
- 1991 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 1992 - Albanien wird in den NATO-Kooperationsrat aufgenommen.
- 1993 - Guatemala. Ramiro de León Carpio wird zum neuen Staats- und Regierungschef gewählt.
- 1995 - Zum ersten Mal gelingt die Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats, wofür die beteiligten Forscher 2001 den Physik-Nobelpreis erhalten.
- 1998 - Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 2003 - Der EU-Ministerrat beschließt die Gründung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA).

Kultur


- 1843 - Uraufführung der Oper Maria di Rohan von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1851 - Harriet Beecher Stowe veröffentlicht Onkel Toms Hütte als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
- 1918 - Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München.
- 1920 - Eröffnung der von George Grosz, Raoul Hausmann, und John Heartfield veranstalteten Dada-Messe in Berlin.
- 2003 - Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland

Katastrophen


- 1950 - Florida, USA. Ein Flugzeug stürzt etwa 200 Meilen vor der Küste von Florida in den Atlantik. Für 28 der 65 Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
- 2000 - Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jose Ribalta in Hamburg, Deutschland, durch technischen KO

Geboren


- 1455 - Johann I. (Dänemark), dänischer König
- 1676 - Marco Ricci, italienischer Maler
- 1695 - Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister
- 1718 - Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner
- 1723 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1760 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1771 - Ernst August I. (Hannover), König von Hannover
- 1805 - Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Komponist
- 1819 - John Couch Adams, britischer Mathematiker
- 1825 - Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer
- 1844 - Ilja Jefimowitsch Repin, russischer Maler
- 1845 - Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger
- 1850 - Pat Garrett, Sheriff
- 1852 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1857 - Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist
- 1862 - Allvar Gullstrand, schwedischer Augenarzt, Nobelpreis für Medizin 1910
- 1868 - James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- 1868 - Jan Thorn-Prikker, niederländischer Maler
- 1874 - Eugen Fischer, deutscher Anthropologe
- 1875 - Henry Hallett Dale, britischer Physiologe
- 1876 - Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges
- 1878 - Pancho Villa, mexikanischer Revolutionär
- 1879 - Marcel Tournier, Harfenist und Komponist
- 1881 - Axel Leonard Wenner-Gren, schwedischer Großindustrieller
- 1883 - John Maynard Keynes, englischer Mathematiker und Ökonom
- 1884 - Ralph Benatzky, österreichischer Komponist
- 1887 - Ruth Benedict, US-amerikanische Anthropologin
- 1888 - Max Picard, Schweizer Schriftsteller
- 1889 - Helene Thimig, österreichische Schauspielerin
- 1890 - Konrad Frühwald, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Hans Constantin Paulssen, Industrieller und Präsident der BDA
- 1895 - George Grant Blaisdell, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur
- 1898 - Federico García Lorca, spanischer Dichter
- 1900 - Dennis Gábor, ungarisch-britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1903 - Adolf Kainz, österreichsicher Kanusportler
- 1907 - Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker
- 1909 - Hanus Burger, tschechischer Regisseur
- 1912 - Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter
- 1920 - Kurt Edelhagen, deutscher Musiker
- 1925 - Boy Gobert, deutscher Schauspieler und Intendant
- 1926 - Bill Hayes, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1926 - Johannes von Thurn und Taxis, deutscher Adeliger, Oberhaupt der Familie Thurn und Taxis
- 1928 - Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller
- 1928 - Tony Richardson, britischer Regisseur
- 1928 - Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer
- 1929 - Hermann Josef Unland, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Ursula Lehr, deutsche Psychologin und Gerontologin
- 1938 - Karin Balzer, deutsche Leichtathletin
- 1939 - Manuel de Elías, mexikanischer Komponist
- 1941 - Floyd Butler, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Martha Argerich, argentinische Pianistin
- 1942 - Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 1944 - Rainer Ortleb, deutscher Politiker und Minister
- 1944 - Reinhard Günzel, Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr
- 1944 - Whitfield Diffie, amerikanischer Experte für Kryptographie
- 1944 - Tommie Smith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Don Reid, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1946 - Freddy Stone, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Michael Monarch, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Stefania Sandrelli, italienische Schauspielerin
- 1947 - David Hare, britischer Regisseur und Dramatiker
- 1947 - Tom Evans, britischer Musiker
- 1948 - Sergio Abreu, brasilianischer Musiker
- 1949 - Ken Follett, britischer Schriftsteller
- 1950 - Albrecht Beutelspacher, deutscher Professor für Mathematik
- 1950 - Johannes Voggenhuber, Mitglied des EU-Parlaments für Österreich
- 1950 - Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger
- 1950 - Thea Dückert, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Bernd Busemann, Deutscher Politiker und Kultusminister von Niedersachsen
- 1954 - Peter Erskine, US amerikanischer Jazzdrummer
- 1954 - Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 1957 - Thomas Kling, deutscher Lyriker
- 1961 - Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin
- 1967 - Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 1971 - Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 1978 - Stephan Görgl, österreichischer Skirennläufer
- 1985 - Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer

Gestorben


- 754 - Bonifatius, britischer Benediktinermönch
- 1017 - Sanjo, 67. Kaiser von Japan (1011 - 1016)
- 1243 - Constantia von Österreich, österreichische Adlige
- 1325 - Eberhard I., Graf von Württemberg
- 1400 - Friedrich, Herzog von Braunschweig und Lüneburg
- 1443 - Ferdinand der Heilige, Infant von Portugal, Spanischer Heiliger
- 1568 - Lamoral Graf von Egmond, Ritter und Statthalter von Flandern und Artois
- 1688 - Maximilian Heinrich von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1722 - Johann Kuhnau, deutscher Organist, Komponist und Jurist
- 1785 - Gottfried August Homilius, deutscher Komponist, Kantor und Organist
- 1802 - Johann Christian Gottlieb Ernesti, deutscher klassischer Gelehrter
- 1816 - Giovanni Paisiello, italienischer Komponist
- 1825 - Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1826 - Carl Maria von Weber, deutscher Komponist
- 1878 - Ernst von Bibra, deutscher Naturforscher und Schriftsteller
- 1885 - Julius Benedict, britischer Komponist und Kapellmeister deutscher Herkunft
- 1887 - Hans von Marées, deutscher Maler
- 1893 - Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer
- 1910 - O. Henry, (William Sydney Porter), US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - Quintin Steinbart, Schulleiter
- 1914 - George Hendrik Breitner, niederländischer Maler
- 1916 - Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker
- 1916 - Karl August Lingner, deutscher Unternehmer und Philantrop
- 1919 - Eugen Leviné, Revolutionär und KPD-Politiker
- 1931 - Adolf von Groß, langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
- 1932 - Arthur Schloßmann, Kinderarzt, Gründer der ersten Säuglingsklinik
- 1942 - Albert Hensel, Widerstandskämpfer
- 1943 - Heinrich Backhaus, deutscher Politiker
- 1944 - Jacob Dahl, färöischer Propst und Bibelübersetzer
- 1948 - Glen Edwards, Testpilot
- 1958 - Maurice-Yves Sandoz, schweizer Schriftsteller
- 1964 - Ernst Waldow, deutscher Schauspieler
- 1965 - Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin
- 1965 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1968 - Robert Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1970 - Hans Wilhelmi, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1974 - Bruno Brehm, österreichischer Schriftsteller
- 1975 - Paul Keres, estnischer Schachspieler
- 1976 - Robert Pohl, deutscher Physiker
- 1977 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1979 - Heinz Erhardt, deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter
- 1980 - Lauritz Lauritzen, deutscher Politiker, MdB und Bundesministzer
- 1980 - Margret Dünser, deutsche Journalistin
- 1982 - Roger Bonvin, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1983 - Kurt Tank, deutscher Ingenieur, Flugzeugkonstrukteur
- 1985 - Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope
- 1991 - Rudolf Vogel, deutscher Politiker
- 1993 - Conway Twitty, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1993 - Wolf Stefan Traugott Graf von Baudissin, deutscher General und Friedensforscher
- 1998 - Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker und Aktions- und Objektkünstler
- 1999 - Mel Tormé, US-amerikanischer Sänger
- 2000 - Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller
- 2000 - Martin "Kleinti" Simon, deutscher Liedermacher
- 2002 - Dee Dee Ramone, Bassist der US-amerikanischen Band Ramones
- 2003 - Heinz Behling, Karikaturist, Zeichner und Kinderbuchautor
- 2003 - Jürgen Möllemann, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 2003 - Manuel Rosenthal, französischer Komponist
- 2003 - Maria Singer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Iona Brown, britische Violinistin
- 2004 - Karl-Ernst Maedel, Eisenbahn-Autor und Eisenbahn-Fotograf
- 2004 - Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler
- 2004 - Robert Quine, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist
- 2004 - Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und 40. Präsident der USA
- 2005 - Susi Nicoletti, deutsch-österreichische Schauspielerin
- 2005 - Lothar Warneke, deutscher Regisseur

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Bonifatius, Ferdinand
- Weltumwelttag (UNO)
- Nationalfeiertag in Dänemark

Siehe auch


- 4. Juni - 6. Juni
- 5. Mai - 5. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0605 ja:6月5日 ko:6월 5일 simple:June 5 th:5 มิถุนายน

1942

Ereignisse


- 1. Januar: Philipp Etter wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4.000 km wurden fertiggstellt
- 1. Januar: In Schweden werden Textilien ab sofort rationiert: Einführung der Kleiderkarte
- 1. Januar: Venezuela bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Italien, Japan und dem Deutschen Reich ab
- 1. Januar: Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C.
- 2. Januar: Die 39. sowjetische Armee durchbricht die Ostfront der 9. deutschen Armee
- 2. Januar: Die deutschen und italienischen Truppen in Bardijja, Libyen, kapitulieren
- 2. Januar: Die britische Kronkolonie Singapur wird von der japanischen Luftwaffe bombardiert
- 2. Januar: Japanische Truppen besetzen Manila, die Hauptstadt der Philippinen
- 20. Januar: Wannsee-Konferenz in Berlin
- 20. Januar: Japan marschiert in Burma ein
- 29. Januar: Ecuador verliert fast die Hälfte seines Landes an Peru. (Protokoll von Rio de Janeiro)
- 28. März-29. März: Lübeck wird als erste deutsche Großstadt bombardiert
- 1. Mai: Joseph Frings wird Erzbischof von Köln
- 10. Juni: Vernichtung des tschechischen Dorfes Lidice und seiner erwachsenen Einwohner durch den Nazi-Terror
- 15. Juni: Japans 4 größte Flugzeugträger werden Nähe der Midway-Inseln durch US-amerikanische Kriegsschiffe vernichtet
- 17. August: erster Luftangriff der USAAF in Europa im 2. Weltkrieg (Ziel ist ein Verschiebebahnhof bei Le Havre)
- 19. August: Kommandounternehmen britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 31. August: Generalstreik in Luxemburg gegen die deutsche Besatzungsmacht
- 3. Oktober 15.58 Uhr: erster erfolgreicher Versuchstart der A4-/V2-Rakete in Peenemünde mit einer Gipfelhöhe von 84,5 Kilometern und einer Reichweite von 190 Kilometern. Diesem erfolgreichen Start gingen drei Fehlstarts am 16. März, 13. Juni und 17. August des gleichen Jahres voraus
- 19. November - Zweiter Weltkrieg: In der Schlacht um Stalingrad beginnt die Gegenoffensive der Roten Armee.
- Dezember: Schlacht von Stalingrad, entscheidende Niederlage Deutschlands
- 2. Dezember: Erste Energiegewinnung durch Atomspaltung
- Zusammenschluss der deutschen Baptisten- Elim- und Brüdergemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
- Gründung der Widerstandsgruppe Weiße Rose
- Schlacht um Singapur

Kultur


- 10. Januar: Uraufführung der Oper Birgitta von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 15. August der Fotograf Toni Catany wird in Llulcmajor auf Mallorca geboren

Katastrophen


- 18. Februar: Der Zerstörer „Truxtun“ (USA) strandet bei schlechtem Wetter während eines Geleiteinsatzes in der Plancentia Bay (Kanada), bricht auseinander und sinkt. Über 100 Tote
- 24. Februar: Der bulgarische Dampfer Struma wird mit 764 jüdischen Flüchtlingen an Bord in der Nähe des Bosporus durch ein sowjetisches U-Boot versenkt. Es gibt nur einen Überlebenden. Die Struma war zuvor von türkischen Behörden zur Rückkehr in das Schwarze Meer gezwungen worden. Man hatte weder eine Weiterreise noch eine Landung der Flüchtlinge gestattet
- 22. August: Untergang des zur Geleitsicherung eingesetzten Zerstörers „Ingraham“ (USA) westlich von Halifax im Nordatlantik nach der Kollision mit dem Tankschiff Chemung. Von den 200 Mann Besatzung des Zerstörers sterben 189 Mann, der Tanker wurde schwer beschädigt
- 2. Oktober: Untergang des Flakkreuzers „Curacoa“ vor der Nordküste Irlands nach einer Kollision mit dem als Truppentransporter fahrenden Passagierschiff „Queen Mary“ (beide Großbritannien). 331 Mann von der 430 Mann starken Besatzung des Kreuzers kommen ums Leben
- 26. November: Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
- 20. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 in Erbaa, Türkei, rund 3.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Anne Duden, deutsche Schriftstellerin
- 1. Januar: Alassane Ouattara, ehemaliger Ministerpräsident der Republik Côte d'Ivoire
- 1. Januar: Joe McDonald, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1. Januar: Edward Joseph Hoffman, US-amerikanischer Wissenschaftler († 2004)
- 2. Januar: Hans Werner Schmöle, deutscher Politiker
- 3. Januar: László Sólyom, ungarischer Politiker, Präsident Ungarns
- 4. Januar: John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 5. Januar: Ernst Meincke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. Januar: Maurizio Pollini, italienischer Pianist und Dirigent
- 6. Januar: Bernd Neumann, deutscher Politiker
- 6. Januar: Hilmar Kabas, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Wassili Iwanowitsch Alexejew, sowjetischer Gewichtheber
- 7. Januar: Danny Williams (Musiker), südafrikanischer Musiker
- 7. Januar: Paul Revere (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 8. Januar: Stephen Hawking, britischer Physiker
- 8. Januar: Koizumi Junichirō, japanischer Premierminister
- 8. Januar: John Peterson (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Walter Hill, Action-Regisseur in Hollywood
- 16. Januar: Nicole Fontaine, französische Politikerin
- 16. Januar: Sigrid Combüchen, schwedische Schriftstellerin und Literaturkritikerin
- 16. Januar: Barbara Lynn, US-amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songautorin
- 17. Januar: Muhammad Ali, Boxweltmeister
- 17. Januar: Ulf Hoelscher, deutscher Violinist
- 17. Januar: Rudolf Hickel, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 17. Januar: Ulf Grahn, schwedischer Komponist
- 19. Januar: Michael Crawford, britischer Schauspieler
- 20. Januar: Heinz-Günter Bargfrede, deutscher Politiker, MdB
- 20. Januar: Billy Powell, US-amerikanischer Sänger († 1977)
- 21. Januar: Freddy Breck, deutscher Schlagersänger
- 22. Januar: Anke Hartnagel, deutsche Politikerin († 2004)
- 23. Januar: Willy Bogner junior, deutscher Skirennläufer
- 23. Januar: Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler († 1977)
- 24. Januar: Ingo Friedrich, deutscher Politiker
- 25. Januar: Martin Dolde, Ingenieur und Kirchenpolitiker
- 25. Januar: Eusébio, portugiesischer Fußballspieler
- 27. Januar: Steve Wynn (Unternehmer), Multimillionär und Kasinobetreiber
- 28. Januar: André Waignein, belgischer Komponist und Dirigent
- 28. Januar: Hans-Jürgen Bäumler, deutscher Eiskunstläufer
- 29. Januar: Claudine Longet, französische Sängerin und Schauspielerin
- 29. Januar: Karen Susman, US-amerikanische Tennisspielerin
- 30. Januar: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1991)
- 31. Januar: Derek Jarman, britischer Filmregisseur († 1994)
- 31. Januar: Daniela Bianchi, ehemalige italienische Schauspielerin
- 31. Januar: Daniel Goeudevert, französischer Autoverkäufer, Manager und Unternehmensberater
- 1. Februar: Terry Jones, britischer Komiker, Regisseur und Schriftsteller
- 1. Februar: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist († 1996)
- 1. Februar: Vural Öger, Türkischstämmiger deutscher Unternehmer („Öger Tours“) und Politiker
- 2. Februar: Graham Nash, britischer Sänger und Songwriter
- 2. Februar: Ron Williams, deutsch-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Kabarettist und Moderator
- 3. Februar: Otto Fräßdorf, Fußballspieler
- 4. Februar: Frank Zander, deutscher Musiker und Fernsehstar
- 8. Februar: Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent und Songwriter († 2004)
- 9. Februar: Carole King, US-amerikanische Rock-/Pop-Musikerin
- 10. Februar: Lawrence Weiner, US-amerikanischer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 11. Februar: Fritz Hähle, deutscher Politiker
- 12. Februar: Ehud Barak, israelischer General, Politiker und Ministerpräsident
- 13. Februar: Otto Bernhardt, deutscher Politiker
- 13. Februar: Volker Bigl, Mediziner († 2005)
- 14. Februar: Michael Gwisdek, deutscher Schauspieler
- 14. Februar: Michael Rubens Bloomberg, US-amerikanischer Politiker
- 14. Februar: Andrew Robinson, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Februar: Glyn Johns, britischer Toningenieur und Musikproduzent
- 16. Februar: Gabriel Brnčić, chilenischer Komponist
- 16. Februar: Kim Jong-il, Machthaber Nordkoreas
- 17. Februar: Heinrich Breloer, deutscher Filmregisseur
- 17. Februar: Dieter Laser, deutscher Schauspieler
- 18. Februar: Martin Ness, deutscher Tischtennisspieler († 1987)
- 18. Februar: Katsuaki Asai, japanischer Aikido--Lehrer, tätig in Deutschland
- 20. Februar: Phil Esposito, Eishockeyspieler (NHL)
- 20. Februar: Claude Miller, französischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 20. Februar: Mitch McConnell, US-Politiker, Senator
- 21. Februar: Margarethe von Trotta, Regisseurin und Drehbuchautorin
- 24. Februar: Chris Doerk, deutsche Schlagersängerin
- 24. Februar: Keto von Waberer, deutsche Schriftstellerin
- 24. Februar: Joseph Lieberman, Kandidat der Demokraten
- 24. Februar: John Neumeier, Tänzer, Choreograph
- 26. Februar: Franz Romer, deutscher Politiker
- 27. Februar: Klaus-Dieter Sieloff, deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Robert Grubbs, US-amerikanischer Chemiker
- 28. Februar: Brian Jones (Musiker), britischer Musiker (The Rolling Stones) († 1969)
- 28. Februar: Dino Zoff, italienisches Fußball-Torwart-Idol
- 28. Februar: Bernado Adam Ferrero, spanischer Komponist und Dirigent
- 1. März: Bernhard Heitz, altkatholischer Bischof Österreichs
- 1. März: Harald Kujat, deutscher General
- 2. März: Lou Reed, US-amerikanischer Musiker und Songautor
- 2. März: John Irving, US-amerikanischer Romanautor
- 5. März: Felipe González, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- 6. März: Paco Cepero, spanischer Flamenco-Gitarrist
- 6. März: Robin Kenyatta, US-amerikanischer Saxofonist († 2004)
- 8. März: Ann Elizabeth Packer, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 9. März: John Cale, britischer Artrock-Musiker
- 10. März: Peter Friedrich (Altenburg), deutscher Politiker
- 11. März: Willi Weber, Manager
- 12. März: Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 12. März: Fred Julsing, niederländischer Cartoonzeichner († 2005)
- 13. März: David N. Cutler, Leiter der Entwicklung von RSX-11, VMS und Windows NT
- 13. März: Scatman John, US-amerikanischer Scat-Sänger († 1999)
- 15. März: Klaus Buß, deutscher Politiker
- 17. März: Monika Wulf-Mathies, Gewerkschaftsfunktionärin
- 17. März: Dietmar Keller, Minister für Kultur in der DDR
- 17. März: John Wayne Gacy, US-amerikanischer Serienmörder († 1994)
- 18. März: Doris Pack, deutsche Politikerin
- 21. März: Françoise Dorléac, französische Schauspielerin († 1967)
- 21. März: Fradique de Menezes, Präsident von São Tomé und Príncipe
- 22. März: Jorge Ben, brasilianischer Popmusiker
- 22. März: Gerhard Stratthaus, deutscher Politiker
- 22. März: Bernd Herzsprung, deutscher Schauspieler
- 23. März: Walter Rodney, Historiker und Politiker aus Guyana († 1980)
- 23. März: Michael Haneke, österreichischer Theater- und Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker
- 25. März: Aretha Franklin, Bluesmusiker
- 25. März: Eden Kane, britischer Sänger
- 25. März: Richard O'Brien, englischer Schauspieler, Autor und Komponist
- 26. März: Alfred Kieser, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisation
- 26. März: Erica Jong, US-amerikanische Schriftstellerin
- 27. März: Michael York, britischer Schauspieler
- 27. März: John E. Sulston, britischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 27. März: Dick Advocaat, niederländischer Fußballtrainer
- 28. März: Mike Newell, britischer Regisseur
- 28. März: Hartmut Perschau, deutscher Politiker
- 28. März: Conrad Schumann, erster Grenzflüchtling der NVA († 1998)
- 28. März: Jerry Sloan, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. März: Daniel Dennett, US-amerikanischer Philosoph
- 28. März: Neil Kinnock, Vizepräsident der EU-Kommission
- 1. April: Samuel R. Delany, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 2. April: Leon Russell, US-amerikanischer Musiker
- 4. April: Horst Schild, Politiker und MdB
- 4. April: Michel Fourniret, Serienmörder
- 5. April: Peter Greenaway, Experimentalkünstler und Filmemacher der Gegenwart
- 5. April: Irmgard Schwaetzer, deutsche Politikerin
- 5. April: Pascal Couchepin, Schweizer Politiker
- 6. April: Barry Levinson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 8. April: Roger Chapman, britischer Sänger
- 8. April: Wolf Werner, deutscher Fußballtrainer
- 8. April: Douglas Trumbull, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte im Film
- 13. April: Otto Marchi, Schweizer Schriftsteller und Historiker († 2004)
- 13. April: Bill Conti, US-amerikanischer Komponist
- 14. April: Waleri Nikolajewitsch Brumel, sowjetischer Leichtathlet († 2003)
- 16. April: Frank Williams, Teamchef und Mitinhaber des Williams F1 Rennteams
- 17. April: Aziz Mian, einer der bedeutendsten Vertreter des Qawwali († 2000)
- 17. April: Katia Krafft, französische Vulkanologin († 1991)
- 17. April: Lisa Seuster, Politikerin
- 18. April: Jochen Rindt, österreichischer Autorennfahrer († 1970)
- 19. April: Alan Price, britischer Musiker
- 19. April: Frank Elstner, deutscher TV-Showmaster
- 20. April: Arto Paasilinna, Schriftsteller Finnlands
- 23. April: Sandra Dee, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 24. April: Werner Teske, Hauptmann des MfS und letztes Opfer der Todesstrafe in Deutschland († 1981)
- 24. April: Barbra Streisand, US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin und Filmregisseurin
- 26. April: Manfred Korfmann, deutscher Archäologe († 2005)
- 26. April: Werner Biskup, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 26. April: Wolfgang Börnsen, deutscher Politiker
- 26. April: Bobby Rydell, US-amerikanischer Sänger und Entertainer
- 2. Mai: Jacques Rogge, belgischer orthopädischer Chirurg und Präsident des IOC
- 2. Mai: Udo Ehrbar, deutscher Politiker
- 2. Mai: Bernd Ziskofen, Persönlichkeit in der Geschichte des Rallycross († 1993)
- 2. Mai: Wojciech Pszoniak, polnischer Schauspieler
- 3. Mai: Henning Frenzel, deutscher Fußballer
- 3. Mai: Udo Steinke, deutschsprachiger Schriftsteller († 1999)
- 3. Mai: Antoni Piechniczek, ehemaliger polnischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 3. Mai: Věra Čáslavská, Kunstturnerin
- 5. Mai: Peter Rubin, deutscher Sänger, Moderator und Gitarrist
- 5. Mai: Tammy Wynette, US-amerikanische Country-Sängerin († 1998)
- 5. Mai: Marc Alaimo, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. Mai: Ariel Dorfman, chilenischer Autor und Dramatiker
- 6. Mai: Amadeus August, deutscher Schauspieler († 1992)
- 7. Mai: Gerhard Polt, bayerischer Kabarettist
- 7. Mai: Justin Hinds, jamaikanischer Sänger († 2005)
- 9. Mai: John Ashcroft, US-amerikanischer Politiker
- 10. Mai: Jim Calhoun, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 11. Mai: Elisabeth Gehrer, österreichische Politikerin
- 12. Mai: Klaus Solmecke, Alt-Bürgermeister von Gevelsberg
- 12. Mai: Friedhelm Hofmann, Bischof von Würzburg
- 12. Mai: Heinz Köhler, deutscher Politiker
- 12. Mai: Ian Dury, englischer Musiker, Songwriter und Schauspieler († 2000)
- 12. Mai: Barry B. Longyear, US-amerikanischer SF-Autor
- 13. Mai: Pál Schmitt, ungarischer Fechter, Diplomat und Politiker
- 14. Mai: Dieter Pützhofen, deutscher Politiker
- 14. Mai: Jörg-Otto Spiller, deutscher Politiker und MdB
- 14. Mai: Rüdiger Vogler, Schauspieler
- 14. Mai: Prentis Hancock, schottischer Schauspieler
- 17. Mai: Eberhard David, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld
- 17. Mai: Taj Mahal (Musiker), US-amerikanischer Blues-Musiker
- 18. Mai: Rodney Dillard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 19. Mai: Doris Nefedov, deutsche Sängerin († 1969)
- 19. Mai: Otto Jägersberg, deutscher Schriftsteller und Filmemacher
- 19. Mai: Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin († 2002)
- 19. Mai: Gary Kildall, US-amerikanischer Informatiker († 1994)
- 20. Mai: Egon Jüttner, deutscher Politiker und MdB
- 20. Mai: Charles B. Blankart, Schweizer Volkswirt
- 22. Mai: Theodore Kaczynski, US-amerikanischer Briefbomben- Attentäter
- 27. Mai: Karl Heinz Roth, Historiker, Sozialforscher und Arzt
- 27. Mai: Kenneth Bernard, Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 27. Mai: Peter Grottian, Professor für Politikwissenschaft
- 28. Mai: Stanley Prusiner, Professor für Biochemie
- 3. Juni: Michael Bürsch, deutscher Politiker
- 3. Juni: Curtis Mayfield, US-amerikanischer Soul-Musiker († 1999)
- 5. Juni: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, Präsident von Äquatorialguinea
- 5. Juni: Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 6. Juni: Klaus Bednarz, deutscher Journalist
- 6. Juni: Norberto Rivera Carrera, Erzbischof von Mexiko-Stadt und Kardinal
- 7. Juni: Anneke Grönloh, niederländische Sängerin
- 8. Juni: Horst Wolter, deutscher Fußballspieler
- 8. Juni: Patrizius, deutscher Sänger, Komponist, Moderator und Musikverleger
- 10. Juni: Herwig van Staa, Landeshauptmann von Tirol
- 11. Juni: Reinhard Riegel, deutscher Rechtswissenschaft und Datenschutzexperte († 2000)
- 11. Juni: Gunter Gabriel, deutscher Sänger
- 11. Juni: Peter Blusch, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 12. Juni: Helga Daub, deutsche Politikerin und MdB
- 12. Juni: Bert Sakmann, deutscher Nobelpreisträger
- 15. Juni: John McLaughlin (Politiker), Direktor der Central Intelligence Agency
- 15. Juni: Herman Berkien, niederländischer Entertainer und Sänger († 2005)
- 16. Juni: Giacomo Agostini, italienischer Mototrradrennfahrer
- 16. Juni: Walter Schwimmer, österreichischer Politiker, Generalsekretär des Europarats
- 17. Juni: Mohammed el-Baradei, Generaldirektor der IAEO, Friedensnobelpreisträger
- 18. Juni: Nick Tate, australischer Schauspieler
- 18. Juni: Paul McCartney, britischer Sänger, Musiker und Komponist (The Beatles)
- 18. Juni: Thabo Mbeki, derzeitiger Staatspräsident von Südafrika
- 18. Juni: Jürgen May, deutscher Leichtathlet
- 18. Juni: Wolfgang Zöller, deutscher Politiker und MdB
- 18. Juni: Roger Ebert, Filmkritiker der USA
- 18. Juni: Hans Vonk, niederländischer Dirigent († 2004)
- 20. Juni: Heinz Kindermann, deutscher Europaabgeordneter
- 20. Juni: Brian Wilson, US-amerikanischer Musiker (The Beach Boys)
- 21. Juni: Helmut Linssen, deutscher Politiker
- 22. Juni: Erhart Körting, deutscher Politiker
- 22. Juni: Laila Freivalds, schwedische Politikerin
- 23. Juni: Hannes Wader, Liedermacher, Sänger und Gitarrist
- 24. Juni: Eduardo Frei Ruiz-Tagle, chilenischer Politiker
- 24. Juni: Gerhard Roth (Autor), österreichischer Schriftsteller
- 25. Juni: Volker David Kirchner, deutscher Komponist
- 25. Juni: Ivan Binar, tschechischer Schriftsteller und Übersetzer
- 25. Juni: Willis Reed, US-amerikanischer Basketballspieler
- 27. Juni: Waltraud Schoppe, deutsche Politikerin
- 28. Juni: Rupert Sheldrake, britischer Autor und Biologe
- 28. Juni: Hans-Joachim Walde, deutscher Leichtathlet
- 28. Juni: Chris Hani, südafrikanischer Politiker († 1993)
- 29. Juni: Gilberto Gil, brasilianischer Musiker und Politiker
- 30. Juni: Friedrich von Thun, österreichischer Schauspieler
- 30. Juni: Robert Ballard, US-amerikanischer Schriftsteller und Tiefsee-Wissenschaftler

2. Halbjahr


- 1. Juli: Geneviève Bujold, frankokanadische Filmschauspielerin
- 2. Juli: Gert Neumann, deutscher Schriftsteller
- 2. Juli: Vicente Fox, Präsident von Mexiko
- 3. Juli: Uwe Nickel (Maler), Grafiker und Maler
- 5. Juli: Hennes Löhr, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 5. Juli: Matthias Bamert, Schweizer Komponist und Dirigent
- 7. Juli: Rosel Zech, Theaterschauspielerin
- 10. Juli: Mirjana Marković, Ehefrau des jugoslawischen und serbischen Präsidenten Slobodan Miloševic'
- 10. Juli: Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller († 1989)
- 11. Juli: Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 11. Juli: Tomasz Stańko, polnischer Jazztrompeter
- 12. Juli: Lothar Ledderose, deutscher Kunsthistoriker
- 13. Juli: Rudolf Albrecht, Vertreter der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR
- 13. Juli: Roger McGuinn, US-amerikanischer Musiker
- 13. Juli: Harrison Ford, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Juli: Javier Solana, spanischer Politiker und Außenminister der EU
- 16. Juli: Margaret Smith Court, australische Tennisspielerin
- 16. Juli: Desmond Dekker, jamaikanischer Reggae-Sänger
- 17. Juli: Connie Hawkins, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. Juli: Giacinto Facchetti, ehemaliger italienischer Fußballspieler
- 18. Juli: Adolf Ogi, Schweizer Politiker
- 21. Juli: Alfred Gomolka, deutscher Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 21. Juli: Klaus-Rüdiger Landowsky, Politiker
- 22. Juli: Bernd Schröder, deutscher Fußballtrainer
- 22. Juli: Peter Habeler, Extrembergsteiger, Abenteurer
- 23. Juli: Edda Müller, deutsche Politikerin
- 23. Juli: Myra Hindley, englische Serienmörderin († 2002)
- 26. Juli: Hannelore Elsner, deutsche Schauspielerin
- 26. Juli: Barry Graves, Journalist, Autor und Radiomoderator († 1994)
- 26. Juli: Vladimír Mečiar, slowakischer Politiker
- 29. Juli: Sten Nadolny, ein deutscher Schriftsteller
- 30. Juli: Harald Bretschneider, deutscher evangelischer Pfarrer
- 30. Juli: Sergio Ferrero, Politikwissenschaft
- 31. Juli: Hartmut Mehdorn, Maschinenbauingenieur und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG
- 1. August: Adriano Sofri, italienischer Journalist
- 1. August: Jerry Garcia, Musiker und Bandleader der Grateful Dead († 1995)
- 1. August: Claes-Håkan Ahnsjö, schwedischer Tenor
- 2. August: Chester Leo Helms, Mitgründer der Gruppe Big Brother & the Holding Company († 2005)
- 2. August: Leo Beenhakker, niederländischer Fußballtrainer
- 3. August: Friedel Grützmacher, deutsche Politikerin
- 4. August: David Lange, Premierminister von Neuseeland 1984–1989 († 2005)
- 4. August: Walter Stürm, Schweizer Ausbrecherkönig in den 1970er bis 1990er Jahren († 1999)
- 4. August: Don S. Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. August: Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG
- 5. August: Sergio Ramírez, nicaraguanischer Schriftsteller und Politiker
- 6. August: Evelyn Hamann, deutsche Schauspielerin
- 7. August: Caetano Veloso, brasilianischer Sänger, Komponist und Liedermacher
- 7. August: Sigfried Held, deutscher Fußballspieler
- 9. August: Jack DeJohnette, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Pianist
- 12. August: Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche
- 13. August: Sheila Armstrong, englische Sopranistin
- 13. August: Son Seals, US-amerikanischer Blues-Musiker († 2004)
- 15. August: Pete York, britischer Rockmusiker, Schlagzeuger
- 15. August: Friede Springer, deutsche Verlegerin
- 15. August: Gerhard Roth (Biologe), Professor für Verhaltensphysiologie
- 16. August: Reinhard Klimmt, deutscher Politiker
- 16. August: Lesley Turner, ehemalige australische Tennisspielerin
- 20. August: Hannelore Hoger, deutsche Schauspielerin
- 20. August: Bernd Kannenberg, deutscher Leichtathlet
- 20. August: Isaac Hayes, US-amerikanischer Soulmusiker und Komponist
- 21. August: Herbert Bönnen, deutscher Fußballspieler
- 21. August: Tommy Kent, deutscher Schlagersänger, Schauspieler, Maler und Architekt
- 21. August: Ernst Welteke, deutscher SPD-Politiker und Volkswirt; ehemal. Bundesbankpräsident
- 21. August: Volker Danner, ehemaliger Fußballspieler († 2005)
- 22. August: Harald Norpoth, ehemaliger deutscher Leichtathlet


Äquatorialguinea

---Sidenote START---
Äquatorialguinea (span.: Guinea Ecuatorial) ist ein Staat in Afrika. Er grenzt an Gabun, Kamerun und den Golf von Guinea.

Geographie

Äquatorialguinea bedeckt eine Fläche von insgesamt 28.051 km² und ist damit etwas kleiner als Brandenburg. Davon entfallen rund 26.000 km² auf den Festlandsteil Mbini. Zudem gehören verschiedene Inseln zum Staatsgebiet, die größte davon ist mit 2017 km² Bioko, das bis 1973 unter den Namen Santa Isabel und Fernando Poo bekannt war und dann eine Zeit lang Macias Nguema Byogo (nach dem damaligen Präsidenten Francisco Macías Nguema) hieß. Auf Bioko liegt auch Malabo, die Hauptstadt des Landes. Die Insel beherbergt etwa 20 Prozent der Bevölkerung des Landes. Rund 300 km südwestlich von Mbini liegt die Insel Annobón. Bioko und Annobón entstanden durch einen vulkanischen Hot-Spot, der auch die Inseln São Tomé und Príncipe sowie den Kamerunberg hervorbrachte. Auch die Inseln Corisco, Elobey Grande und Elobey Chico gehören zu Äquatorialguinea. Das Land wird von feuchtheißem tropischen Regenwaldklima dominiert.
- Siehe auch: Liste der Städte in Äquatorialguinea

Bevölkerung


- Religion: Katholiken (80%), Anhänger von Naturreligionen, Protestanten
- Ethnien: Fang (80%), Bubi (20%, vor allem auf Bioko)
- Sprachen: Amtssprachen Spanisch (einziges spanischsprachiges Land Afrikas) und Französisch, daneben Bantu-Sprachen Fang und Bubi Das Bevölkerungswachstum beträgt zur Zeit 2,6%.

Geschichte

Um 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Poo in Besitz. 1778 trat es die Kolonie an Spanien ab. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten Mbini mit den Inseln Bioko und Pagalu die spanische Kolonie „Territorios Españoles del Golfo de Guinea“. Im Ersten Weltkrieg diente das Land als Rückzugsraum für die deutschen Schutztruppen aus Kamerun. Die Kolonie erlangte 1963 als Äquatorialguinea innere Autonomie. Unabhängigkeit von Spanien am 12. Oktober 1968. Im Frühjahr 1969 gab es Unruhen, die zur Aufhebung der Verfassung führten und Staatspräsident Francisco Macías Nguema die Errichtung eines Terrorregimes ermöglichten. Am 4. August 1973 wurde eine neue Verfassung in Kraft gesetzt, die die beiden bisher autonomen Provinzen Fernando Póo und Rio Muni zu einem Einheitsstaat machte. Im August 1979 wurde Macías Nguema durch einen Putsch gestürzt.

Politik

Innenpolitik

Nominell ist Äquatorialguinea eine parlamentarische Demokratie, tatsächlich dominiert jedoch der Präsident das Land auf allen Entscheidungsebenen. Die Bevölkerungsgruppe der Fang dominiert die Politik des Landes. Staatspräsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo trat sein Amt nach einem Staatsstreich am 3. August 1979 an. 1996 wurde er durch vermutlich manipulierte Wahlen mit einem Ergebnis von 99 Prozent im Amt bestätigt. Das Parlament Äquatorialguineas trägt die Bezeichnung Cámara de Representantes del Pueblo (Volksvertreterkammer). Es verfügt über eine Kammer mit 80 Sitzen. Das Parteiensystem wird von der Regierungspartei Partido Democrático de Guinea Ecuatorial (PDGE) dominiert. Bis 1991 war sie als Einheitspartei die einzige politische Partei des Landes. Inzwischen existieren rund 20 Oppositionsparteien, einige davon sind jedoch lediglich Ableger der PDGE. Wichtigste Oppositionspartei sind CPDS und Unión Popular. Letztere ist seit ihrer Spaltung 1999 deutlich geschwächt. Damals hatte lediglich ein UP-Abgeordneter die Parlamentswahl anerkannt. Die übrigen warfen der Regierung massive Wahlmanipulationen vor. Zu einer ähnlichen Einschätzung kam auch die EU-Verwaltung. Gewerkschaften existieren nicht in Äquatorialguinea. Radio und Fernsehen befinden sich im Regierungsbesitz. Die Zeitungen "La Gaceta", "La Opinion" und "La Verdad" erscheinen unregelmäßig. Verwaltungstechnisch gliedert sich der Staat in die Provinzen Mbini und Bioko, die wiederum mehrere Distrikte umfassen. Wahlen der jüngsten Vergangenheit: Parlamentswahlen am 7. März 1999, Wiederwahl Obiangs am 15. Dezember 2002 auf sieben Jahre mit 99,5 Prozent. Die Streitkräfte umfassen schätzungsweise 2500 Mann und werden durch paramilitärische Einheiten in unbekannter Größe ergänzt.

Außenpolitik

Die Außenpolitik konzentriert sich auf gute Beziehungen mit den Nachbarstaaten. Grenzstreitigkeiten mit Nigeria wurden im Herbst 2000 beigelegt. In jüngster Vergangenheit haben sich die Beziehungen zu den Nachbarstaaten spürbar verschlechtert. Der Grund ist die Ausweisung zahlreicher Staatsbürger aus der Region nach einem Putschversuch im Jahr 2004. Das Verhältnis zur früheren Kolonialmacht Spanien ist belastet, weil das Land zahlreiche Oppositionelle aufgenommen hat. Spanien beherbergt schätzungsweise 40.000 Äquatorialguineer. In Europa ist Frankreich der wichtigste Partner des Landes. Frankreich und Spanien sind die einzigen europäischen Länder mit Botschaften in Äquatorialguinea. Die EU als Ganzes und ihre Mitgliedsstaaten halten sich mit ihrem Engagement im Land zurück, unter anderem, weil sie von der Regierung mehr Demokratisierung und die Achtung der Menschenrechte fordern. Nach Angaben der Bundesregierung sind zurzeit (2004) einige technische Berater aus der EU im Land. Außerdem engagiere sich die Union bei der Instandsetzung der Wasserversorgung in Malabo und fördere Kleinbauern beim Kakaoanbau. Die USA haben aufgrund der Ölfunde ihre Beziehungen zu Äquatorialguinea intensiviert und 2003 eine Botschaft in Malabo eröffnet. Die einst guten Beziehungen zu den ehemaligen und heute noch sozialistischen Staaten sind abgekühlt. Lediglich die Volksrepublik China und Nordkorea verfügen über Botschaften in Äquatorialguinea. Die zuständige deutsche Botschaft befindet sich in Jaunde, Kamerun.

Menschenrechtslage

Die Menschenrechtslage in Äquatorialguinea stößt immer wieder auf Kritik. 2002 kam es in einem Schauprozess gegen angebliche Putschisten zu Folterungen.

Bildungspolitik

Bildungspolitik: Die Alphabetisierungsrate liegt in Äquatorialguinea mit 80 Prozent für die Region vergleichsweise hoch. Ein öffentliches Schulsystem existiert jedoch faktisch nicht. Kirchliche Missionen tragen die Mehrheit der Schulen des Landes. Allerdings existiert seit einigen Jahren eine Universität in Malabo. In Malabo und Bata existiert jeweils ein französisches und ein spanisches Kulturzentrum.

Verwaltungsgliederung

Äquatorialguinea gliedert sich in sieben Provinzen. Diese sind (in Klammern die Hauptstadt):
- Annobón (Palé)
- Bioko Norte (Malabo)
- Bioko Sur (Luba)
- Centro Sur (Evinayong)
- Kié-Ntem (Ebebiyín)
- Litoral (Bata)
- Wele-Nzas (Mongomo)

Wirtschaft

Seit 1991 vor der Küste Biokos und vor dem Festland große Erdöl-Lagerstätten entdeckt und von internationalen Ölfirmen ausgebeutet wurden, ist die Wirtschaft rasant gewachsen. Heute (2004) macht die Ölwirtschaft rund 90% des Bruttoinlandsprodukts aus. Möglich wurde diese Entwicklung erst durch den Abschluss neuer Förderverträge, nachdem die Verträge der ersten Generation die äquatorialguineische Seite stark benachteiligt hatten. Ende 2001 betrug die Tagesförderung rund 250.000 Barrel, bis 2005 soll sie auf 500.000 Barrel steigen. Das Land wäre dann nach Nigeria und Angola der drittgrößte Ölproduzent südlich der Sahara. Ebenfalls 2001 begann die Ausbeutung der Erdgasvorkommen des Landes. Allerdings sind die Einrichtungen der Ölgesellschaften weitgehend vom Umland abgeschirmt. Der einheimische Arbeitsmarkt und die äquatorialguineische Privatwirtschaft profitieren kaum von den Niederlassungen, da selbst die Versorgung hauptsächlich von ausländischen Firmen sichergestellt wird. Die Einnahmen aus der Ölförderung reichen nach Angaben der Bundesregierung aus, um den Staatshaushalt einen Überschuss erwirtschaften zu lassen und Äquatorialguinea von finanzieller Entwicklungshilfe unabhängig zu machen. Im Jahr 2002 führte das Land Waren im Wert von rund 2,2 Milliarden US-Dollar aus, davon 95 Prozent Erdöl. Hauptabnehmer waren die USA (28%), Spanien (25%) und China (17%). Die Einfuhren beliefen sich 2002 aus 1,1 Milliarden US-Dollar. Wichtigste Importeure waren Jugoslawien (29%), Großbritannien (16%) und die USA (15%). Die deutschen Ausfuhren in das Land betrugen 2002 rund 6,9 Millionen Euro, die deutschen Einfuhren aus Äquatorialguinea rund 3,5 Millionen Euro. Neben dem Erdöl sind der Export von tropischen Hölzern (1999: rund 750.000 Kubikmeter) und von Kakao die wichtigsten Wirtschaftszweige, deren Umsatz allerdings bereits seit Jahren schwindet. Darüber hinaus werden Landwirtschaft und Fischerei zur Selbstversorgung betrieben. Da die Infrastruktur in einem schlechten Zustand ist, sind die Städte des Landes dennoch von Nahrungsmittelimporten aus den Nachbarländern abhängig. Es existiert lediglich eine feste Flugverbindung zwischen Bata und Malabo. Malabo wird von mehreren europäischen Fluggesellschaften angeflogen. Das Straßennetz ist in einem schlechten Zustand und umfasst rund 1300 Kilometer, davon rund zwei Drittel Erdpisten. Die Auslandsverschuldung Äquatorialguineas betrug 2003 rund 222 Millionen US-Dollar.

Kultur

Der Nationalfeiertag ist am 12. Oktober.

Sport

Eric Moussambani ist ein Schwimmer, der bei Olympia 2000 für Begeisterung gesorgt hat.

Weblinks


- [http://www.pygmies.info/ Afrikanische Pygmäen] Kultur und Musik der ersten Einwohner von Äquatorialguinea