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Weltkulturerbe und gehört zum Weltkulturerbe]]
Die UNESCO-Liste des Welterbes besteht aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe. Insgesamt umfasst sie 812 Denkmale in 137 Ländern (Stand: Juli 2005). Davon sind 628 Kulturdenkmale (K) und 160 Naturdenkmale (N), weitere 24 Denkmale gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an (K/N).
Die UN-Sonderorganisation World Heritage Committee unterstützt bei den in der Liste geführten Objekten den Schutz und/oder die Restaurierung durch fachliche und materielle Hilfe.
Grundlagen
Grundlage ist die 1972 in Stockholm verabschiedete UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Sie ist 1975 in Kraft getreten. Um in die Liste aufgenommen zu werden, muss mindestens eines der sechs Merkmale erfüllt sein. Das schutzwürdige Objekt muss
- von einzigartigem künstlerischen Wert sein.
- starken kulturellen Einfluss auf eine Region oder Epoche ausüben.
- von großem Seltenheitswert oder Alter sein.
- für eine bestimmte künstlerische Entwicklung beispielhaft sein.
- für eine bestimmte Architekturepoche stehen.
- bedeutungsvoll im Zusammenhang mit herausragenden Ideen oder historischen Gestalten sein.
Einen Aufnahmeantrag stellen in Deutschland die Bundesländer.
Den Anstoß zum Übereinkommen gab zuvor der Aufruf der UNESCO vom 8. März 1960, die durch den Bau des Assuan-Staudammes vom Nil bedrohten Denkmale in Nubien für die Nachwelt zu retten.
Einmal im Jahr, normalerweise Anfang Juli, trifft sich das UNESCO World Heritage Committee, um über die Aufnahmeanträge der Staaten für neue Denkmale zu entscheiden. Bei diesen Sitzungen wird auch über den Zustand bereits aufgenommener Denkmale beraten. Alle zwei Jahre wird das Denkmal- und Naturverzeichnis (Welterbeliste) publiziert.
Das erste deutsche Bauwerk, das Weltkulturerbe wurde, war im Jahre 1978 der Kaiserdom zu Aachen, Grabeskirche Karls des Großen und Krönungskirche der deutschen Könige.
Rote Liste
In die Rote Liste des Welterbes (unten rot markiert: K, N, K/N) werden besonders gefährdete Objekte aufgenommen und zwar selbst dann, wenn der zuständige Unterzeichnerstaat keinen Antrag an die UNESCO stellt. Seit 2004 befinden sich 35 Denkmale auf dieser Liste. So ist beispielsweise der Kölner Dom im Juli 2004 auf die Rote Liste des Welterbes genommen worden, nachdem die Stadt Köln entschieden hatte, ihre Hochhauspolitik, die den Blick auf den Dom einschränkt, fortzusetzen. Auch nach den Beratungen der UNESCO im Juli 2005 bleibt der Kölner Dom auf der Roten Liste.
Auch für das Dresdner Elbtal besteht die Gefahr, nur ein Jahr nach der Verleihung des Status Welterbe auf die Rote Liste gesetzt zu werden. Die schönste und breiteste Stelle des Tales soll durch eine stark umstrittene, vierspurige Straßenbrücke, der sogenannten Waldschlößchenbrücke, zerschnitten werden. Im November 2005 wurden vom Dresdner Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) konkretere Informationen über das geplante Bauwerk angemahnt.
Definition
Der Begriff des kulturellen Erbes (héritage) geht auf Henri-Baptiste Grégoire, Bischof von Blois, aus dem 18. Jahrhundert zurück und wurde in der – von den USA nicht unterzeichneten – Haager Konvention vom 14. Mai 1954 kodifiziert:
: "Damage to cultural property, belonging to any people whatsoever, means damage to the cultural heritage of all mankind, since each person makes its contribution to the culture of the world"
Zum Welterbe der Menschheit gehört auch das Weltdokumentenerbe (MOV).
Die Liste der UNESCO
- 2002 - K - Minarett und archäologische Funde von Jam
- 2003 - K - Kulturlandschaft und archäologische Stätten des Bamiyan-Tals (Buddha-Statuen von Bamiyan 2001 von den Taliban zerstört)
- 1979 - K - Memphis und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Gizeh, Abusir, Sakkara und Dahschur
- 1979 - K - Theben
- 1979 - K - Tempel von Abu Simbel
- 1979 - K - Frühchristliche Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas)
- 1979 - K - Islamischer Stadtkern von Kairo
- 2002 - K - Katharinenkloster
- 2005 - N - Wadi Al-Hitan Tal der Wale
- 1992 - K - Ruinen von Butrint
- 2005 - K - Museumsstadt von Gjirokastra
- 1980 - K - Bergfestung Beni Hammad
- 1982 - K/N - Felsmalereien des Tassili n'Ajjer
- 1982 - K - Tal von M'zab
- 1982 - K - Römische Ruinen von Djémila
- 1982 - K - Ruinenstadt Tipasa
- 1982 - K - Römische Ruinen von Timgad
- 1992 - K - Kasbah (Altstadt) von Algier
- 2004 - K - Vall del Madriu Perafita-Clavor
Argentinien
- 1981 - N - Nationalpark Los Glaciares
- 1984 - N - Nationalpark Iguazú
- 1984 - K - Die Jesuitenreduktionen der Guaraní: Santa Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto und Santa Maria Mayor
- 1999 - N - Halbinsel Valdés
- 1999 - K - Höhlenmalereien der Cueva de las Manos
- 2000 - N - Nationalparks Ischigualasto und Talampaya
- 2000 - K - Baudenkmale der Jesuiten in und um Córdoba (Manzana de los Jesuitas und Estancias)
- 2003 - K - Quebrada de Humahuaca
- 1996 - K - Klöster Haghpat und Sanahin
- 2000 - K - Kathedrale und Kirchen von Etschmiadsin und die archäologische Stätte von Zvartnots
- 2000 - K - Kloster von Geghard im Oberen Azat-Tal
- 2000 - K - Ummauerter Teil von Baku
- 1978 - K - Felsenkirchen von Lalibela
- 1978 - N - Nationalpark Simien
- 1979 - K - Fasil Ghebbi in der Region Gondar
- 1980 - K - Ruinen von Aksum
- 1980 - K - Tal am Unterlauf des Flusses Awash
- 1980 - K - Tal am Unterlauf des Flusses Omo
- 1980 - K - Reliefierte Stelen von Tiya
- 1981 - N - Great Barrier Reef
- 1981 - K/N - Kakadu-Nationalpark
- 1981 - K/N - Willandra-Seenregion
- 1982 - K/N - Nationalparks von West-Tasmanien
- 1982 - N - Lord-Howe-Inselgruppe
- 1987 - K/N - Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark (Uluru (Ayers Rock))
- 1987 - N - Australischer Regenwald
- 1988 - N - Feuchte Tropen von Queensland wie den Lamington Nationalpark
- 1991 - N - Shark Bay in West-Australien
- 1992 - N - Fraser Island
- 1994 - N - Australische Fossilien-Stätten in Riversleigh und Naracoorte
- 1997 - N - Heard und McDonaldinseln
- 1997 - N - Macquarie Island
- 2000 - N - Blue Mountains
- 2003 - N - Purnululu National Park
- 2004 - K - Königliches Ausstellungsgebäude und Carlton-Gärten in Melbourne
- 2005 - K - Archäologische Ausgrabungsstätte von Qal'at al-Bahrain
- 1985 - K - Historische Moscheenstadt Bagerhat
- 1985 - K - Ruinen des buddhistischen Klosters von Paharpur
- 1997 - N - Sundarbans, Mangrovenwälder
Belarus (Weißrussland)
- 1992 - N - Nationalpark Bjalowescher Heide
- 2000 - K - Schloss Mir
- 2005 - K - Residenz der Familie Radziwill in Njaswisch
- 2005 - K - Der so genannte Struve-Bogen, ein Netz trigonometrischer Punkte (auch in Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Moldawien, Norwegen, Russland, Schweden und der Ukraine); siehe Friedrich Georg Wilhelm Struve
- 1998 - K - Flämische Beginenhöfe
- 1998 - K - Die vier Schiffshebewerke des Canal du Centre
- 1998 - K - Der Grote Markt (Große Platz) in Brüssel
- 1999 - K - Mittelalterliche Glockentürme in Flandern und Wallonien
- 2000 - K - Jungsteinzeitliche Feuersteinminen bei Spiennes (Mons)
- 2000 - K - Altstadt von Brügge
- 2000 - K - Liebfrauenkathedrale in Tournai
- 2000 - K - Jugendstilbauten von Victor Horta in Brüssel
- 2005 - K - Das Plantin-Moretus-Museum für Buchdruck in Antwerpen
- 1996 - N - Barrier Riff
- 1985 - K - Königspaläste von Abomay
- 1987 - K - Potosí, Stadt und Silberminen
- 1990 - K - Jesuitenmissionen der Chiquitos
- 1990 - K - Altstadt von Sucre
- 1998 - K - Vorkolumbianische Festung Samaipata
- 2000 - N - Noel-Kempff-Mercado-Nationalpark
- 2000 - K - Vorkolumbianische Ruinen von Tiahuanaco
- 2005 - K - Die Alte Brücke (Stari Most) und die Altstadt von Mostar
- 2001 - K - Hügel von Tsodilo mit den Felsmalereien
- 1980 - K - Altstadt von Ouro Preto
- 1982 - K - Altstadt von Olinda
- 1984 - N - Nationalpark Iguaçu
- 1984 - K - Die Jesuitenreduktionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões
- 1985 - K - Historisches Zentrum von Salvador da Bahia
- 1985 - K - Wallfahrtskirche "Guter Jesus" von Congonhas
- 1987 - K - Hauptstadt Brasília
- 1991 - N - Nationalpark Serra da Capivara mit Felszeichnungen
- 1997 - K - Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão
- 1999 - K - Historisches Zentrum von Diamantina
- 1999 - N - Regenwaldgebiet der Costa do Descobrimento (Küste der Entdeckung)
- 1999 - N - Südöstliche Atlantische Wälder
- 2000 - N - Schutzgebiet Zentral-Amazonas mit Nationalpark Jaú
- 2000 - N - Der geschützte Bereich des Feuchtgebietes Pantanal
- 2001 - K - Historisches Zentrum von Goiás Velho
- 2001 - N - Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas
- 2001 - N - Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll
- 1979 - K - Kirche von Bojana (Sofia)
- 1979 - K - Felsrelief des Reiters von Madara
- 1979 - K - Felskirchen von Ivanovo
- 1979 - K - Thrakergrab von Kazanlak
- 1983 - K - Altstadt von Nessebar
- 1983 - N - Biosphärenreservat Srebarna
- 1983 - N - Pirin-Nationalpark
- 1983 - K - Rila Kloster
- 1985 - K - Thrakergrab von Sweschtari
- 1978 - N - Nationalpark Torres del Paine (Patagonien)
- 1995 - N - Nationalpark Rapa Nui (Osterinsel)
- 2000 - K - Holzkirchen von Chiloé
- 2003 - K - Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso
- 2005 - K - Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke in der Atacama-Wüste im Norden Chiles
- 1987 - K - Chinesische Mauer
- 1987 - K/N - Bergregion Taishan
- 1987 - K - Kaiserpalast (Verbotene Stadt) und Grabstätten der Ming- (Ming-Gräber) und Qingdynastie in Beijing
- 1987 - K - Mogao-Grotten
- 1987 - K - Grabmal des ersten Kaisers von China Qin Shi Huangdi mit seiner Terrakottaarmee
- 1987 - K - Fundstätte des Peking-Menschen in Zhoukoudian
- 1990 - K/N - Gebirgslandschaft Huangshan
- 1992 - N - Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal
- 1992 - N - Kalksinterterassenlandschaft Huanglong
- 1992 - N - Landschaftspark Wulingyuan
- 1994 - K - Sommerresidenz und Tempel bei Chengde
- 1994 - K - Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu
- 1994 - K - Taoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang
- 1994 - K - Potala-Palast, Jokhang-Tempel und Norbulingka-Palast in Lhasa
- 1996 - N - Nationalpark Lushan
- 1996 - K/N - Berglandschaft Shan Emai und "Großer Bruder von Leshan"
- 1997 - K - Altstadt von Lijiang
- 1997 - K - Altstadt von Pingyao
- 1997 - K - Klassische Gärten von Suzhou
- 1998 - K - Kaiserlicher Garten (Sommerpalast, Yiheyuan) bei Peking
- 1998 - K - Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking
- 1999 - K - Felsbilder von Dazu
- 1999 - K/N - Wuyi-Gebirge
- 2000 - K - Dörfer Xidi und Hongcun
- 2000 - K - Kaiserliche Grabstätten der Ming- und Qingdynastie
- 2000 - K - Longmen-Grotten
- 2000 - K - Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan
- 2001 - K - Yungang-Grotten ("Wolkengrat-Grotten")
- 2003 - N - Schutzzonen im Nationalpark der "drei parallel verlaufenden Flüsse" in Yunnan
- 2004 - K - Ruinen und Gräber des antiken Königreiches Koguryo
- 2005 - K - Das historische Zentrum von Macao
- 1983 - N - Naturschutzgebiet Talamanca und Nationalpark La Amistad
- 1997 - N - Nationalpark Kokosinseln
- 1999 - N - Schutzgebiet Guanacaste
- 1981 - N - Naturschutzgebiet Nimba-Berge
- 1982 - N - Nationalpark Tai
- 1983 - N - Nationalpark Comoé
- 1994 - K - Grabhügel, Runen und Kirche von Jelling
- 1995 - K - Kathedrale von Roskilde
- 2000 - K - Schloss Kronborg bei Helsingør
- 2004 - N - Ilulissat-Eisfjord auf Grönland
Deutschland
- 1978 - K - Aachener Dom
- 1981 - K - Dom zu Speyer
- 1981 - K - Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz
- 1983 - K - Wallfahrtskirche auf der Wies
- 1984 - K - Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl
- 1985 - K - Dom St. Mariae und Michaeliskirche in Hildesheim
- 1986 - K - Porta Nigra, Amphitheater von Trier, Kaiserthermen, Konstantin-Basilika, Barbarathermen, Römerbrücke, Igeler Säule, Trierer Dom und Liebfrauenkirche in Trier
- 1987 - K - Hansestadt Lübeck mit Holstentor
- 1990 - K - Schlösser und Gärten von Potsdam (Schloss Sanssouci) und Berlin
- 1991 - K - Abtei und Altenmünster des Kloster Lorsch
- 1992 - K - Bergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar
- 1993 - K - Bamberg, größter unversehrt erhaltener Stadtkern in Deutschland
- 1993 - K - Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei)
- 1994 - K - Stiftskirche, Burg und Altstadt von Quedlinburg
- 1994 - K - Eisenhütte in Völklingen
- 1995 - N - Grube Messel (Fossilfundstätte)
- 1996 - K - Kölner Dom
- 1996 - K - Die Bauhaus-Stätten in Dessau und Weimar, wie Bauhaus Dessau, Kunstgewerbeschule Weimar und andere
- 1996 - K - Martin Luther-Stätten in Eisleben und Wittenberg
- 1998 - K - Das klassische Weimar
- 1999 - K - Museumsinsel in Berlin
- 1999 - K - Wartburg bei Eisenach
- 2000 - K - Dessau-Wörlitzer Gartenreich
- 2000 - K - Klosterinsel Reichenau am Bodensee
- 2001 - K - Zeche und Kokerei Zollverein in Essen
Essen]]
- 2002 - K - Kulturlandschaft Mittelrhein zwischen Koblenz und Bingen am Rhein
- 2002 - K - Historische Zentren von Stralsund und Wismar
- 2004 - K - Kulturlandschaft Dresdner Elbtal
- 2004 - K - Bremer Rathaus und Roland-Statue
- 2004 - K - Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau
- 2005 - K - Obergermanisch-rätischer Limes
- 1997 - N - Nationalpark Morne Trois Pitons
- 1990 - K - Historische Altstadt von Santo Domingo am westlichen Ufer des Rio Ozama
- 1978 - N - Galápagos-Inseln
- 1978 - K - Altstadt von Quito
- 1983 - N- Sangay Nationalpark
- 1999 - K - Historisches Zentrum von Santa Ana de los Rios de Cuenca
- 1993 - K - Ruinen von Joya de Ceren
- 1997 - K - Altstadt von Tallinn
- 2003 - K - Insel Kihnu
- 2005 - K - Struve-Bogen
- 1991 - K - Stadt Rauma
- 1991 - K - Festung Suomenlinna
- 1994 - K - Holzkirche von Petäjävesi
- 1996 - K - Historische Kartonfabrik von Verla
- 1999 - K - Friedhof von Sammallahdenmäki mit Grabstätten aus der Bronzezeit
- 2005 - K - Struve-Bogen
- 1979 - K - Schloss Versailles
- 1979 - K - Mont-Saint-Michel und seine Bucht
- 1979 - K - Kathedrale Notre-Dame de Chartres
- 1979 - K - Kirche und Hügel von Vézelay
- 1979 - K - Grotten des Vézère-Tals (unter anderem die Höhle von Lascaux)
- 1981 - K - Schloss und Park von Fontainebleau
- 1981 - K - Römische und romanische Denkmale von Arles
- 1981 - K - Amphitheater und Triumphbogen von Orange
- 1981 - K - Zisterzienserkloster von Fontenay
- 1981 - K - Kathedrale von Amiens
- 1982 - K - Das königliche Salzwerk Les Salines Royales
- 1983 - K - Die Plätze Stanislas, de la Carrière, d'Alliance in Nancy
- 1983 - K - Kirche von Saint-Savin sur Gartempe
- 1983 - N - Kap Girolata, Kap Por und der Naturepark Scandola auf Korsika
- 1985 - K - Römisches Aquädukt Pont du Gard
- 1988 - K - Die Grande Île von Straßburg
- 1991 - K - Ufer der Seine in Paris
- 1991 - K - Kathedrale Notre Dame, Basilika Saint-Remi und Palast von Tau in Reims
- 1992 - K - Kathedrale von Bourges
- 1995 - K - Altstadt von Avignon
- 1996 - K - Canal du Midi
- 1997 - K - Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne
- 1997 - K/N - Berglandschaft der Pyrenäen
- 1998 - K - Historische Stätten von Lyon
- 1998 - K - Französischer Teil des Jakobsweges nach Santiago de Compostela
- 1999 - K - Weinanbaugebiet von Saint-Emilion
- 2000 - K - Tal der Loire zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes
- 2001 - K - Mittelalterliche Handelsstadt Provins
- 2005 - K - Hafen von Le Havre
- 2003 - K - James Island
- 1994 - K - Historische Kirchen in Mzcheta
- 1994 - K - Bagrati-Kathedrale und Kloster Gelati in Kutaissi
- 1996 - K - Bergdörfer von Swanetien
- 1979 - K - Festungen und Schlösser der Kolonialzeit an der Volta-Mündung, in Accra, der Zentral- und Westregion
- 1980 - K - Traditionelle Bauwerke der Ashanti
- 1986 - K - Apollontempel bei Bassae
- 1987 - K - Delphi
- 1987 - K - Akropolis in Athen
- 1988 - K/N - Berg Athos
- 1988 - K/N - Meteora-Klöster
- 1988 - K - Frühchristliche und byzantinische Denkmale von Saloniki
- 1988 - K - Antike Stadt Epidauros
- 1988 - K - Mittelalterliche Stadt von Rhodos
- 1988 - K - Ruinen von Olympia
- 1989 - K - Mystras
- 1990 - K - Insel Delos
- 1990 - K - Klöster Daphni (Athen), Hosios Lukas (Delphi) und Nea Moni (Insel Chios)
- 1992 - K - Pythagoreion und Heraion von Samos
- 1996 - K - Ausgrabungsstätten von Vergina
- 1999 - K - Archäologische Stätten von Mykene und Tiryns
- 1999 - K - Altstadt mit dem Kloster des Hl. Johannes und der Höhle der Apokalypse auf der Insel Patmos
- 1979 - K - Antigua
- 1979 - K/N - Nationalpark Tikal
- 1981 - K - Ruinen der Maya und archäologischer Park Quiringua
- 1981 - N - Naturschutzgebiet Nimba-Berge
- 1996 - N - Bissagos-Archipel
- 1982 - K - Historischer Nationalpark, Schloss Sans Souci und die Ruinen Ramiers
- 1980 - K - Ruinen der Maya von Copán
- 1982 - N - Biosphärenreservat Rio Plátano
- 1983 - K - Felsentempel von Ajanta
- 1983 - K - Höhlentempel Ellora
- 1983 - K - Rotes Fort von Agra
- 1983 - K - Taj Mahal
- 1984 - K - Sonnentempel von Konark
- 1985 - K - Tempelbezirk von Mahabalipuram
- 1985 - N - Nationalpark Kaziranga
- 1985 - N - Wildschutzgebiet Manas
- 1985 - N - Nationalpark Keoladeo
- 1986 - K - Kirchen und Klöster von Goa
- 1986 - K - Tempelbezirk von Khajuraho
- 1986 - K - Tempelbezirk von Hampi
- 1986 - K - Moghulstadt Fatehpur Sikri
- 1987 - K - Tempelanlage von Pattadakal
- 1987 - K - Höhlen von Elephanta
- 1987 - K - Tempel von Brihadisvara in Thanjavur
- 1988 - N - Nationalpark Nanda Devi
- 1989 - K - Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi
- 1993 - K - Grabmal des Kaisers Humajuns in Delhi
- 1993 - K - Kutub Minar mit seinen Moscheen und Grabbauten in Delhi
- 1997 - N - Nationalpark Sundarbans
- 1999 - K - Gebirgsbahnen Darjeeling Himalayan Railway und Nilgiri Mountain Railway
- 2002 - K - Mahabodhi-Tempel von Bodhgaya
- 2003 - K - Felshöhlen von Bhimbetka
- 2004 - K - Archäologischer Park Champaner-Pavagadh
- 2004 - K - Chhatrapati Shivaji Terminus in Mumbai (Bombay)
- 1991 - N - Komodo-Nationalpark
- 1991 - N - Nationalpark Ujung Kulon auf Java mit dem Vulkan Anak Krakatau
- 1991 - K - Buddhistische Tempelanlagen von Borobudur
- 1991 - K - Hindutempel von Prambanan
- 1996 - K - Paläontologische Stätte Sangiran
- 1999 - N - Lorentz-Nationalpark
- 2004 - N - Tropische Regenwälder auf Sumatra
- 1985 - K - Ruinen der Partherstadt Hatra
- 2003 - K - Assur (Stadt)
- 1979 - K - Persepolis
- 1979 - K - Ruinenstadt Tschoga Zanbil
- 1979 - K - Königsplatz Meidan-e-Schah von Isfahan
- 2003 - K - Archäologische Stätte Takht-e Sulaiman
- 2004 - K - Pasargadae
- 2004 - K - Zitadelle von Bam
- 2005 - K - Soltanije mit Mausoleum aus dem 14. Jahrhundert
- 1993 - K - Archäologische Stätte Bend of the Boyne
- 1996 - K - Felseninsel Skellig Michael
- 2004 - K - Nationalpark Thingvellir
- 1981 - K - Altstadt und Stadtmauer von Jerusalem
- 2001 - K - Masada
- 2001 - K - Altstadt von Akko
- 2003 - K - "Weiße Stadt" von Tel Aviv
- 2005 - K - Ruinen der biblischen Siedlungshügel Megiddo, Hasor und Beerscheba in der Wüste Negev
- 2005 - K - Weihrauchstraße: Wüstenstädte in der Negev-Wüste
- 1979 - K - Felsenzeichnungen im Val Camonica
- 1980 - K - Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie in Mailand mit dem Bild "Das letzte Abendmahl"
- 1980 - K - Historisches Zentrum von Rom, Basilika St. Paul
- 1982 - K - Florenz
- 1987 - K - Venedig und seine Lagune
- 1987 - K - Domplatz von Pisa
- 1990 - K - Historisches Zentrum von San Gimignano
- 1993 - K - Höhlenwohnungen Sassi di Matera
- 1994 - K - Vicenza und die Villen Andrea Palladios in der Region Venetien
- 1995 - K - Historisches Zentrum von Siena
- 1995 - K - Historisches Zentrum von Neapel
- 1995 - K - Modellsiedlung Crespi d'Adda
- 1995 - K - Stadt der Renaissance in Ferrara
- 1996 - K - Trulli (Rundbauten) von Alberobello
- 1996 - K - Castel del Monte
- 1996 - K - Frühchristliche Baudenkmale und Mosaike von Ravenna
- 1996 - K - Historisches Zentrum von Pienza
- 1997 - K - Königliches Schloss in Caserta, Park, Aquädukt und San Leucio
- 1997 - K - Residenzen der Savoyen in Turin
- 1997
Denkmal]
Als Denkmal im ursprünglichen Sinn wird ein Monument, eine größere plastische Darstellung oder ein sonstiges Objekt bezeichnet, das zur Erinnerung an eine Person oder ein Ereignis geschaffen wurde. Im heutigen Sprachgebrauch zählen auch Bauwerke und natürliche Objekte mit besonderer Bedeutung zu den Denkmälern. Der Denkmalschutz und das Weltkulturerbe beziehen sich sogar vorwiegend auf diese Art.
Drei Hauptklassen von Denkmalen
Weltkulturerbe
Der Begriff beinhaltet verschiedene Bedeutungen:
Denkmale im engeren Sinne
Denkmale im engeren Sinne sind künstlerisch gestaltete Objekte, die mit dem Ziel geschaffen wurden, an ein Ereignis, einen Brauch, einen Menschen oder eine Gruppe über die Zeiten hinweg öffentlich zu erinnern (siehe Mahnmal, Grabmal, Statue, Kriegerdenkmal, Liste der Denkmäler für die Opfer des Nationalsozialismus, Liste der Bismarck-Denkmäler, Kaiser-Wilhelm-Denkmäler).
Kulturdenkmale
Kaiser-Wilhelm-Denkmäler
Kulturdenkmale sind Gegenstände, Bauten oder Reste von beiden, die durch ihren günstigen Standort oder eher zufällig die Zeiten überdauert haben und nun Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung sind. An ihrer Erhaltung besteht oft ein öffentliches Interesse, welches durch den Denkmalschutz gewährleistet wird. In Deutschland werden diese Kulturdenkmale in der Denkmalliste erfasst, in anderen Ländern gibt es vergleichbare Einrichtungen (siehe dazu: Kulturdenkmal).
Naturdenkmale
Naturdenkmale sind unter Naturschutz stehende Landschaftselemente, wertvolle Höhlen, alte oder seltene Bäume, artenreiche Natur (wie die Himmelswiese, und ähnliches.
Denkmal im Denkmal
Denkmal im Denkmal bezeichnet man Objekte, die Bestandteile größerer Einheiten sind. Am häufigsten sind
- Inschriften für Personen oder Ereignisse im Fuß oder auf der Rückseite größerer Denkmale. So verweist Friedrichs Reiterdenkmal von 1751 auf mehrere von ihm speziell geschätzte Politiker und Wissenschafter, unter anderem auf Maupertuis
- Bedeutende Einzel-Figuren im Umfeld von Denkmalanlagen - z.B. die 4 Generäle rings um Maria Theresia beim Wiener Kunsthistorischen Museum
- Kleine Bestandteile umfassender Bodendenkmale - wie etwa künstlerisch wertvolle Grabbeigaben.
Spezielle Denkmalbegriffe
- Ein Bodendenkmal kann ein Kulturdenkmal sein, wenn der Erhalt im öffentlichen Interesse liegt. Sie tauchen meist bei Bauvorhaben auf, die dann für Notgrabung unterbrochen werden.
- Ein Industriedenkmal kann ein Kulturdenkmal sein, wenn der Erhalt im öffentlichen Interesse liegt. Meist sind es Anlagen, die die industrielle Geschichte einer Region (z.B. Ruhrgebiet, Eisenwurzen) widerspiegeln.
Verwandte Themen
- Am Tag des offenen Denkmals beteiligen sich jährlich viele europäische Länder.
- In Denkmallisten werden in Deutschland alle Kulturgüter verzeichnet.
- Als Monument historique werden in Frankreich schützenswerte Kulturgüter eingestuft.
Literatur
- Helmut Scharf: Kleine Kunstgeschichte des deutschen Denkmals. Darmstadt 1984, ISBN 3-5340-9548-0
Weblinks
- [http://www.denkmalliste.org Adressverzeichnis von Denkmallisten im Internet]
- [http://www.denkmalvonhinten.de/ Fotos der Rückansicht von Denkmälern]
Naturdenkmal
Das Naturdenkmal ist ein unter Naturschutz stehendes Landschaftselement.
Dabei handelt es sich entweder um ein Einzelobjekt oder aber es ist von geringer Flächengröße bis 5 Hektar als Flächennaturdenkmal und als solches klar von seiner Umgebung abgegrenzt.
Das Naturdenkmal – ein Begriff, den Alexander von Humboldt 1819 erstmals in den Sprachgebrauch einführte – wird oft als Naturschöpfung bezeichnet, kann jedoch gleichzeitig Zeuge der historischen Kulturlandschaft sein (z.B. markante Einzelbäume oder Aufschlüsse mit besonderen geologischen Bildungen).
Der gesetzliche Schutz begründet sich durch die Seltenheit, Eigenart oder Schönheit des Naturdenkmals sowie seinen Wert für Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis und umfasst ein absolutes Veränderungsverbot.
In Deutschland ist dies in §28 des Bundesnaturschutzgesetzes und in den Länder-Naturschutzgesetzen verankert.
In der Schweiz ist das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) maßgebend und die Schutzobjekte sind im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) aufgeführt.
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ko:천연기념물
World Heritage Committee
Das World Heritage Committee (engl. für "Welterbe-Komitee") verwaltet die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit sowie die Liste des Weltdokumentenerbes, welches Buchbestände, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente enthält.
Das Committee triftt sich einmal im Jahr und besteht aus Vertretern von 21 der Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind. Sie werden von der Generalversammlung für jeweils 6 Jahre gewählt. In seiner ersten Sitzung hat das Welterbe-Komitee die Verfahrensregeln verabschiedet.
Weblinks
- [http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=166] Englischsprachige Seite des Welterbezentrums in Paris mit Informationen zum Welterbe-Komitee
- [http://www.unesco.de/c_bibliothek/welterbekonvention.htm Welterbekonvention]
- [http://www.unesco.de/c_arbeitsgebiete/welterbeliste.htm Liste der UNESCO]
- [http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31 Datenbank der UNESCO mit umfangreichen Beschreibungen der einzelnen Stätten] (englisch)
- [http://worldheritage-forum.net/de/ worldheritage-forum.net] News und Forum zum Thema UNESCO-Welterbe
Kategorie:UNESCO
1972
Jahreswidmungen
- Der Steinkauz (Athene noctua) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Nello Celio wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Indonesien, Präsident Hadji Mohamed Suharto erlässt eine Teil-Amnestie für die Putschisten von 1965
- 1. Januar: Polen und DDR führen den pass- und visafreien Grenzverkehr ein
- 1. Januar: Kurt Waldheim wird Generalsekretär der Vereinten Nationen
- 14. Januar: Dänemark: Krönung von Margrethe II. zur Königin
- 18. Januar: Bahrain wird Mitglied in der UNESCO
- 27. Januar: Katar wird Mitglied in der UNESCO
- 28. Januar: Regierungschefs des Bundes und der Länder beschließen den sog. Radikalenerlass
- 29. Januar: das Kernkraftwerk in Stade geht ans Netz
- 30. Januar: nordirischer Blutsonntag
- 30. Januar: Pakistan tritt aus dem Commonwealth aus
- 4. Februar: die Raumsonde Mariner 9 sendet Bilder vom Mars
- 9. Februar: Wings spielen ihr erstes Konzert (Universität Nottingham)
- 10. Februar: Oman wird Mitglied in der UNESCO
- 19. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Singapur
- 22. Februar: Scheich Khalifa übernimmt die Staats- und Regierungsgewalt in Katar
- 23. Februar: ein Lufthansa-Flugzeug wird nach Aden entführt; die Passagiere werden mit einem Lösegeld von 16 Millionen D-Mark freigekauft
- 3. März: Start der Raumsonde Pioneer 10
- 16. April: Start der Apollo 16-Mission
- 20. April: die Vereinigten Arabischen Emirate werden Mitglied in der UNESCO
- 27. April: Konstruktives Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt schlägt fehl
- 29. April: erste deutsche Schwulendemo in Münster
- 20. Mai: Volksabstimmung zur Vereinigten Republik Kamerun
- 22. Mai: Ceylon gibt sich eine neue Verfassung und wird eine Republik unter dem Namen Sri Lanka
- 26. Mai: Unterzeichnung der SALT I Verträge durch Richard Nixon und Leonid Breschnew
- 27. Mai: die erste Folge von Star Trek mit dem Raumschiff Enterprise wird im Deutschen Fernsehen gezeigt
- 1. Juni: Irak verstaatlicht die gesamte Erdölindustrie
- 2. Juni: Andreas Baader und andere Mitglieder der Rote Armee Fraktion werden in Frankfurt am Main nach einer Schießerei verhaftet
- 3. Juni: das Transitabkommen zwischen den beiden deutschen Staaten BRD und DDR tritt in Kraft
- 5. Juni: Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 7. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Marokko
- 8. Juni: Ägypten. Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland
- 9. Juni: der Bundestag beschließt die Absenkung des aktiven Wahlalters auf 18 Jahre
- 15. Juni: Ulrike Meinhof und Gerhard Müller von der Rote Armee Fraktion werden in der Wohnung eines Lehrers in Westdeutschland verhaftet
- 17. Juni: Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington D.C., Beginn der Watergate-Affäre
- 1. August: Das mit 100 m Durchmesser bis dahin größte frei bewegliche Radioteleskop der Welt wird in Effelsberg in Betrieb genommen
- 7. August: Eröffnung der Gesamthochschule Duisburg
- 5. September: Anschlag auf die israelische Mannschaft bei den XX. Olympischen Sommerspielen in München durch die palästinensische Terrorgruppe Schwarzer September (siehe:Olympische Tragödie)
- 14. September: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Polen
- 20. September: Willy Brandt stellt im Bundestag die Vertrauensfrage
- 10. Oktober: Watergate-Affäre: FBI-Agenten teilen mit, dass der Einbruch ins Hauptquartier der Demokraten Teil einer politischen Sabotageaktion des Weißen Hauses sei
- 27. Oktober: Bangladesch wird Mitglied in der UNESCO
- 7. November: Richard Nixon besiegt George McGovern in den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen mit großem Stimmenvorsprung
- 19. November: die SPD gewinnt die Bundestagswahlen
- 24. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Australien
- 7. Dezember: Start der Apollo 17-Mission, der letzten Mond-Mission
- 14. Dezember: Eugene Andrew Cernan verlässt als vorläufig letzter Mensch den Mond
- 18. Dezember: Abkommen über gegenseitige Unterstützung in Zollangelegenheiten zwischen Deutschland und Schweden
- 18. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Polen
- 21. Dezember: Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen der DDR und der Bundesrepublik
- 28. Dezember: die sterblichen Überreste von Martin Bormann werden in Berlin identifiziert
- 31. Dezember: Portugal tritt aus der UNESCO aus
- Kim Il-sung wird Präsident Nord-Koreas
- In einer Volksabstimmung in Norwegen wird der Beitritt des Landes zur Europäischen Gemeinschaft (EG) abgelehnt
- Der Club of Rome veröffentlicht seinen Bericht Die Grenzen des Wachstums
- Die kubanische Insel Cayo Blanco del Sur wird von Fidel Castro der DDR bei einem Staatsbesuch zum Geschenk gemacht
Kultur
- 28. Januar: Uraufführung der Oper Treemonisha von Scott Joplin in Atlanta, Georgia
- 13. April: Mit der Nummer 17/72 erscheint die erste Ausgabe des Comicmagazins ZACK
- 16. April: Uraufführung der Oper Noch einen Löffel Gift, Liebling von Siegfried Matthus an der Komischen Oper Berlin
- 23. Oktober: Uraufführung der Oper Elisabeth Tudor von Wolfgang Fortner in Berlin
- Gründung der Universität Tromsø
Katastrophen
- 7. Januar: Ibiza, Spanien. Eine Caravelle der Iberia Airlines prallt gegen die umliegenden Berge, wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen Ibiza
- 26. Februar: Der Buffalo-Creek-Dammbruch in West Virginia, USA verursacht bis zu 125 Todesopfer
- 3. März: New York, USA. Eine Fairchild FH-227 der Mohawk Airlines meldete einen Maschinenschaden und stürzte ca. 6 km vor der Landebahn in ein Gebäude. 16 der 48 Menschen an Bord starben, ebenfalls ein Anwohner
- 14. März: Al Fujayrah, Vereinigte Arabische Emirate. Eine Caravelle der Sterling Airways Aerospatiale stürzte ab. Alle 112 Menschen an Bord starben
- 18. März: Charkow, Ukraine. Absturz einer Tupolew Tu-104 der Aeroflot
- 19. März: Shamsam, Süd-Vietnam. Eine Douglas DC-9 der Egypt Air stürzte ca. 6 km vor der Landebahn ab. Alle 30 Menschen an Bord starben
- 10. April: Erdbeben der Stärke 7,1 im Iran, 5.054 Tote
- 5. Mai: Palermo, Italien. Eine Douglas DC-8 der Alitalia prallt während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 115 Personen an Bord starben
- 9. Mai: Bei der Explosion von drei Bomben im Springer-Verlagshaus (Hamburg) werden 17 Menschen verletzt
- 28. Mai: Fort Lauderdale, Florida, USA. Eine Douglas DC-9 der Eastern Airlines machte eine Bruchland infolge eines Feuers an Bord
- 30. Mai: Fort Worth, Dallas, USA. Eine Douglas DC-9 der Delta Air Lines stürzte während der Landung auf die Start- und Landebahn und explodierte. Der Grund war eine kurz zuvor gestartete McDonnell Douglas DC-10, in deren Luftwirbel die Maschine geriet und der Pilot die Kontrolle verlor. Alle 4 Personen an Bord starben
- 9. Juni: Der Damm des Canyon Lake in Rapid City (South Dakota) bricht und verursachte eine Flutwelle
- 14. Juni: Neu Delhi, Indien. Absturz einer Douglas DC-8 der Japan Airlines nach einer Kollision während der Landung. 87 Menschen starben, 6 Menschen konnten gerettet werden
- 18. Juni: London, Großbritannien. Absturz einer Hawker Siddeley Trident der BEA 5 Minuten nach dem Start. Alle 121 Menschen starben
- 14. August: Königs-Wusterhausen, DDR. Absturz einer Iljuschin Il-62 der Interflug, ausgelöst durch einen konstruktionsbedingten Brand der Heißluftleitung. Alle 148 Passagiere sowie 8 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben
- 5. September: Terroranschlag auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen (11 israelische Sportler, 5 Terroristen und 1 Polizist wurden getötet.)
- 13. Oktober: Moskau, UdSSR. Absturz einer Iljuschin Il-62 der russischen Aeroflot. Alle 176 Menschen starben
- 13. Oktober: In den Anden: im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile: stürzt ein Flugzeug mit 45 Insassen ab, darunter eine Rugbymannschaft. 16 Überlebende werden nach 72 Tagen gerettet. Das Unglück wurde 1993 unter dem Titel Überleben verfilmt
- 13. November: ein schwerer Orkan wütet über Deutschland. Er zerstört unter anderem den Mittelturm des Senders Königs Wusterhausen
- 3. Dezember: Teneriffa, Spanien, ein Charterflugzeug vom Typ Convair Coronado der Spantax Airlines verunglückt beim Start. 165 Tote, davon 144 Deutsche
- 8. Dezember: Chicago, Illinois, USA. Eine Boeing 707 der United Airlines auf dem planmäßigen Flug von Washington D.C. ankommend, stürzte kurz vor der Landebahn ab. 45 Menschen starben aufgrund menschlicher Fehler, zwei davon vom Bodenpersonal. 18 Passagiere konnten gerettet werden
- 23. Dezember: Erdbeben der Stärke 6,2 in Nicaragua, etwa 5.000 Tote
- 29. Dezember: Miami, Florida, USA. Eine Lockheed L-1011 TriStar der Eastern Airlines mit 176 Menschen an Bord, stürzte ca. 20 km vor dem Miami International Airport in die Everglades. 77 Menschen überlebten, 60 davon mit schweren Verletzungen, 99 Personen starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 15. Januar: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Terry Daniels im Rivergate Auditorium, New Orleans, USA, durch technischen KO
- 3. bis 13. Februar: XI. Olympischen Winterspiele in Sapporo (Japan)
- 25. Mai: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ron Stander im Civic Auditorium, Omaha, Nebraska, USA, durch technischen KO
- 26. August bis 11. September: XX. Olympischen Sommerspiele in München
- Die Deutsche Nationalelf gewinnt die Fußball-Europameisterschaft in Belgien
- Ingolf Mork aus Norwegen gewinnt die Vierschanzentournee 1971/1972
- Emerson Fittipaldi wird Formel 1 Weltmeister
- Eddy Merckx gewinnt zum 4. Mal die Tour de France
- FC Schalke 04 gewinnt den DFB-Pokal
- FC Bayern München wird Deutscher Fußballmeister
- Robert James Fischer wird am 1. September im sog. Match des Jahrhunderts Schachweltmeister
Preisverleihungen
- Nobelpreise:
- Physik: John Bardeen, Leon Neil Cooper und Robert Schrieffer
- Chemie: Christian B. Anfinsen, Stanford Moore und William H. Stein
- Medizin: Gerald M. Edelman und Rodney R. Porter
- Literatur: Heinrich Böll
- Friedensnobelpreis: (nicht verliehen)
- Wirtschaftswissenschaft: John Hicks und Kenneth Arrow
- Edsger Wybe Dijkstra erhält den Turing-Preis
- Roy Jenkins erhält den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen
- Charlie Chaplin erhält den Ehrenoscar für seine „unschätzbaren Verdienste um die Filmkunst“
- John Berger erhält den Booker Prize
Musik
- In Schweden finden sich die vier Künstler Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad zusammen und nehmen als Björn und Benny, Agentha und Anni-Frid ihre erste Single auf, ab 1974 sollten sie unter dem Namen ABBA weltweit bekannt werden, heute sind die vier Schweden, nach den Beatles, die erfolgreichtse Gruppe überhaupt
- 17. November: keine Macht für Niemand von Ton Steine Scherben erscheint
Siehe auch: Liste der Nummer-Eins-Hits in Deutschland (1972)
- 1. Januar: Lilian Thuram, französischer Fußballspieler
- 1. Januar: Lady Saw, Dancehall- und Reggae Deejay/Singjay
- 2. Januar: Britt Reinecke, deutsche Fernsehmoderatorin
- 2. Januar: Hanno Girke, deutscher Spielerfinder
- 3. Januar: Alisha Klass, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 5. Januar: Sasha, deutscher Popsänger
- 5. Januar: Sakis Rouvas, griechischer Sänger
- 5. Januar: Nikki Nova, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 11. Januar: Craig Jones, ehemaliger Gitarrist bei Slipknot
- 11. Januar: Amanda Peet, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Januar: Stefan Beinlich, deutscher Fußballspieler
- 13. Januar: Nicole Eggert, US-amerikanische Schauspielerin
- 15. Januar: Shelia Burrell, US-amerikanische Leichtathletin
- 17. Januar: Benno Fürmann, deutscher Schauspieler
- 18. Januar: Conny Mayer, deutsche Politikerin
- 18. Januar: Kjersti Plätzer, norwegische Leichtathletin und Olympionikin
- 21. Januar: Sabina Valbusa, italienische Skilangläuferin
- 21. Januar: Javier Yubero, spanischer Fußballspieler († 2005)
- 24. Januar: Muriel Baumeister, österreichische Schauspielerin
- 24. Januar: Beth Hart, Sängerin, Rockmusikerin
- 25. Januar: Silke Rottenberg, deutsche Fußballspielerin
- 25. Januar: Pauli Jaks, Schweizer Eishockeyspieler
- 27. Januar: Tobias Steinhauser, deutscher Radrennfahrer
- 27. Januar: Mark Owen, englischer Sänger
- 1. Februar: Christian Ziege, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Dana International, israelische Popsängerin
- 3. Februar: Georg Koch, deutscher Fußballspieler
- 5. Februar: Kronprinzessin Mary, Kronprinzessin von Dänemark
- 8. Februar: Piotr Gładki, polnischer Marathonläufer († 2005)
- 8. Februar: Paul Wight,
- 12. Februar: Sophie Zelmani, schwedische Musikerin
- 13. Februar: Ronald Maul, deutscher Fußballspieler
- 13. Februar: Virgilijus Alekna, litauischer Leichtathlet
- 14. Februar: Rob Thomas (Musiker), Rockmusiker
- 15. Februar: Michelle (Sängerin), deutsche Schlagersängerin
- 15. Februar: Jaromír Jágr, NHL-Eishockeyspieler
- 16. Februar: Wiebke Lorenz, deutsche Journalistin und Romanautorin
- 16. Februar: Grit Breuer, deutsche Leichtathletin
- 17. Februar: Billie Joe Armstrong, Frontsänger und Gitarrist der Punkrockband Green Day
- 20. Februar: Laith Al-Deen, deutscher Musiker
- 22. Februar: Markus Rühl, Bodybuilder
- 22. Februar: Claudia Pechstein, deutsche Eisschnellläuferin
- 22. Februar: Kari Eisenhut, Gleitschirmpilot
- 22. Februar: Michael Chang, US-amerikanischer Tennis-Profi
- 24. Februar: Manon Rheaume, kanadische Eishockeytorfrau
- 25. Februar: Anneke Kim Sarnau, deutsche Schauspielerin
- 2. März: Tim Bergmann, deutscher Schauspieler
- 5. März: Luca Turilli, Musiker
- 6. März: Peter Sendel, deutscher Biathlet
- 6. März: Shaquille O'Neal, US-amerikanischer Basketballspieler
- 8. März: Fergal O'Brien, ein irischer Snookerspieler
- 11. März: Kelly Slater, US-amerikanischer Profisurfer
- 12. März: Christian Möllmann, deutscher Schauspieler und Sänger
- 15. März: Mark Hoppus, Bassist und Sänger der amerikanischen Punk-Pop-Band Blink 182
- 17. März: Melissa Auf der Maur, kanadische Rockmusikerin und Fotomodell
- 17. März: Oksana Grischtschuk, russische Eiskunstläuferin
- 17. März: Mia Hamm, US-amerikanische Fußballspielerin
- 19. März: Julie Lunde Hansen, norwegische Skirennläuferin
- 21. März: Derartu Tulu, äthiopische Leichtathletin
- 21. März: Chris Candito, Profi-Wrestler († 2005)
- 25. März: Ralf Witzel, deutscher Politiker
- 28. März: Olga Nikolajewna Jegorowa, russische Langstreckenläuferin
- 29. März: Manuel Rui Costa, portugiesischer Fußballer
- 30. März: Keirut Wenzel, Comedian, Schauspieler, Moderator
- 31. März: Alejandro Amenábar, chilenisch-spanischer Filmregisseur
- 3. April: Jennie Garth, US-amerikanische Schauspielerin
- 4. April: Bastian Pastewka, Comedian, Schauspieler
- 4. April: Xenia Seeberg, deutsche Schauspielerin
- 6. April: Ralf Bucher, Fußballspieler
- 12. April: Şebnem Ferah, Künstlerin der türkischen Pop- und Rockmusik
- 15. April: Giuseppe Reina, deutscher Fußballspieler
- 16. April: Andreas Dittmer, deutscher Kanute
- 16. April: Conchita Martínez, ehemalige spanische Tennisspielerin
- 16. April: Christof Spörk, österreichischer Klarinettist und Kabarettist
- 17. April: Minna Suoniemi, finnische Videokünstlerin
- 17. April: Jennifer Garner, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. April: Rivaldo, brasilianischer Fußballspieler
- 19. April: Sonja Nef, Schweizer Skirennläuferin
- 19. April: Django Asül, türkischstämmiger deutscher Kabarettist
- 20. April: Giga Bokeria, georgischer Politiker
- 20. April: Stephen Marley, jamaikanische Roots Reggae-Musiker
- 20. April: Swetlana Irekowna Ischmuratowa, russische Biathletin
- 20. April: Carmen Electra, US-amerikanisches Modell, Schauspielerin, Sängerin
- 21. April: Horst Meierhofer, deutscher Politiker und MdB
- 27. April: Mehmet Kurtuluş, türkischstämmiger Schauspieler aus Deutschland
- 29. April: Marko Rehmer, deutscher Fußballspieler
- 30. April: Karsten Dusse, Autor und Redakteur bei Brainpool
- 2. Mai: Steffen Ziesche, Eishockeyspieler (Stürmer)
- 2. Mai: Alec Empire, Musiker
- 2. Mai: Dwayne Douglas Johnson, US-amerikanischer Schauspieler und Wrestler
- 4. Mai: Mike Dirnt, US-amerikanischer Musiker, Bassist der Punk-Rock-Band Green Day
- 5. Mai: Devin Townsend, kanadischer Sänger und Gitarrist
- 5. Mai: Žigmund Pálffy, slowakischer Eishockeyspieler
- 6. Mai: Peter Friedrich, deutscher Politiker
- 6. Mai: Naoko Takahashi, japanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 7. Mai: Ivan Sergei, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Mai: Darren Hayes, australischer Popsänger
- 8. Mai: Max Rauffer, ehemaliger deutscher Skirennfahrer
- 9. Mai: Tommy Krappweis, deutscher Autor und Regisseur
- 10. Mai: Katja Seizinger, deutsche Skirennläuferin
- 10. Mai: Christian Wörns, deutscher Fußballspieler
- 11. Mai: Tomáš Dvořák (Leichtathlet), tschechischer Leichtathlet
- 16. Mai: Martin Brodeur, kanadischer Eishockeytormann der NHL
- 18. Mai: Nordin ben Salah, niederländischer Box-Weltmeister († 2004)
- 19. Mai: Alois Vogl, deutscher Skifahrer
- 20. Mai: Busta Rhymes, US-amerikanischer Rapper
- 21. Mai: Christoph Hartmann, deutscher Politiker
- 21. Mai: The Notorious B.I.G., US-amerikanischer Rapper († 1997)
- 22. Mai: Annabel Chong, chinesische Webdesignerin und ehemalige Pornodarstellerin
- 23. Mai: Rubens Barrichello, brasilianischer Automobilsportler und Formel 1-Rennfahrer
- 24. Mai: Laure Sainclair, französische Pornodarstellerin
- 27. Mai: Ivete Sangalo, brasilianische Sängerin
- 28. Mai: Boris Palmer, deutscher Politiker
- 28. Mai: | | |